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FritzOS 7

Finale Version ab sofort verfügbar

Panagiotis Kolokythas arbeitet seit Juni 2000 für pcwelt.de. Seine Leidenschaft gilt IT-News, die er möglichst schnell und gründlich recherchiert an die Leser weitergeben möchte. Er hat den Überblick über die Entwicklungen in den wichtigsten Tech-Bereichen, entsprechend vielfältig ist das Themenspektrum seiner Artikel: Windows, Soft- und Freeware, Hardware, Smartphones, soziale Netzwerke, Web-Technologien, Smart Home, Gadgets, Drohnen… Er steht regelmäßig für PCWELT.tv vor der Kamera und hat ein eigenes wöchentliches IT-News-Videoformat: Tech-Up Weekly.
AVM startet am Dienstag mit der Bereitstellung der finalen Version von FritzOS 7. Diese Neuerung sind mit an Bord.
AVM FritzOS 7 startet
AVM FritzOS 7 startet
Foto:

Nach diversen Labor-Versionen hat AVM nun am Dienstag die finale Version von FritzOS 7 freigegeben. Zunächst allerdings nur für die Fritzbox 7590 und Fritzbox 7580. Die neuen Versionen für die anderen Fritz-Produkte sollen nach und nach folgen. Die neue Version erhalten Sie über die in FritzOS integrierte Update-Funktion (fritz.box -> Assistenten -> Update). Falls Sie eine Fritzbox 7590 besitzen, dann finden Sie weitere Infos zum Update-Vorgang auf dieser Seite. Und wenn Sie eine Fritzbox 7580 einsetzen, gibt es diese Informationen auf dieser AVM-Seite.

FritzOS 7 sorgt für eine höhere Geschwindigkeit, Abdeckung und Sicherheit im WLAN. Zu den weiteren Hauptneuerungen gehören der Fritz Hotspot, eine verbesserte FritzNAS-Geschwindigkeit und diverse Komfortverbesserungen für FritzFon. Unterm Strich sind laut AVM über 77 Neuerungen und Verbesserungen in FritzOS 7 geflossen.

FritzOS 7: Die wichtigsten Neuerungen laut Herstellerangaben

1. WLAN-Performance und Übersicht
FritzOS 7 unterstützt die WLAN-Standards 11v und 11k bei Band Steering (Idle Steering), so dass moderne WLAN-Geräte wie Smartphones von einem schnelleren Wechsel des Frequenzbandes – auch bei bestehender Verbindung – profitieren. Außerdem wurde die grafische Mesh-Übersicht auf der Benutzeroberfläche der FritzBox um Angaben zur Verbindungsqualität von schnurloser Telefonie erweitert. Für alle Fritz-Produkte werden hier die Updates angezeigt. Sind automatische Updates in der FritzBox aktiviert, werden nun auch FritzWLAN Repeater und Powerline-Produkte im Mesh automatisch aktualisiert.

2. Mehr Komfort und Tempo im WLAN
Die neue Funktion „Zero Wait DFS“ (Dynamic Frequency Selection) verringert deutlich Wartezeiten im 5-GHz-Band bei Wetter- oder Flugradar und sorgt so für eine lückenlose Verbindung. Mit dem neuen Update erweitert AVM die mögliche Funkkanalbandbreite von 80 auf 160 MHz für 4x4-WLAN-Router wie FritzBox 7590 oder FritzBox 7580. Für neueste WLAN-Geräte, beispielsweise Notebooks, lassen sich so doppelte Durchsatzraten erzielen. Selbst bei WLAN-Geräten mit 2x2 Antennen ist der höhere Datendurchsatz deutlich spürbar.


3. Mesh Reloaded: FritzBox im Mesh bringt mehr für WLAN, Telefonie und Smart Home
Mit FritzOS 7 können nun weitere FritzBox-Geräte als Mesh-Repeater eingesetzt werden. Wie FritzWLAN Repeater und Powerline-Geräte lassen sich weitere FritzBox-Modelle einfach per Knopfdruck ins Mesh einbinden, um somit die WLAN- und Mesh-Reichweite zu vergrößern. Das Besondere: Über die weiteren FritzBox-Geräte werden erstmals neben WLAN auch Telefonie und Smart Home von Fritz mesh-fähig. Alle Telefoniefunktionen der zentralen FritzBox stehen für jede als Mesh Repeater integrierte FritzBox und die an ihr angeschlossenen Telefone zur Verfügung (Telefonie Mesh). Auch die Smart-Home-Produkte von Fritz profitieren von der integrierten FritzBox als Mesh-Repeater, denn so können mehr DECT-Smart-Home-Geräte erreicht und genutzt werden (Smart Home Mesh). Über den Menüpunkt „Mesh“ können nun alle Einstellungen für WLAN Mesh und Telefonie Mesh an der zentralen FritzBox vorgenommen werden.

4. Offener Fritz Hotspot
Mit dem neuen FritzOS vereinfacht AVM die Nutzung des Fritz Hotspots. Anwender können nun noch leichter einstellen, ob sie Gästen einen offenen oder einen passwortgeschützten privaten WLAN-Gastzugang anbieten möchten. Beim offenen Hotspot muss kein Netzwerkschlüssel eingegeben werden. Cafés, Arztpraxen oder kleine Unternehmen sowie alle FritzBox-Anwender können ihren Kunden und Gästen damit einen komfortablen Internetzugang anbieten. Ob privater oder öffentlicher WLAN-Zugang, die Gäste surfen ohne Zugriff auf das Heimnetz über ein zweites WLAN, das die FritzBox bereitstellt.


5. DECT HAN FUN: Integration von noch mehr Smart-Home-Geräten
AVM erweitert mit diesem Release die Unterstützung des HAN-FUN-Protokolls (Home Area Network FUNctional), die Erweiterung des Funkstandards DECT-ULE. Ab sofort können neben den FritzDECT-Produkten auch Geräte anderer Hersteller, die HAN FUN unterstützen, direkt an der FritzBox eingesetzt werden. Dazu zählen HAN-FUN-kompatible Wandtaster, Tür-Fenster-Kontakte und Bewegungsmelder wie beispielsweise die der Deutschen Telekom. In Verbindung mit einer FritzBox und den Schaltsteckdosen FritzDECT 200/210 lassen sich so verschiedene Einsatzszenarien realisieren. Beispielsweise signalisiert ein Bewegungssensor ein Ereignis, woraufhin über die intelligente Steckdose das Licht geschaltet wird.Damit vergrößert sich der Umfang der über die FritzBox gesteuerten Anwendungen deutlich und der Einstieg ins Smart Home wird noch einfacher.

Test: Telekom-Bewegungsmelder an der Fritzbox

Test: Telekom-Rauchmelder an der Fritzbox

6. Mehr Komfort bei Einstellungen im Smart Home
Mit FritzOS 7 ist die Einrichtung neuer Smart-Home-Vorlagen möglich. Sie erlauben eine flexible Konfiguration und Steuerung mehrerer Geräte und können als Schablonen für unterschiedliche Anwendungen verwendet werden. Nutzer, die beispielsweise im Früh- und Spätdienst arbeiten, können sich jeweils eine Smart-Home-Vorlage erstellen und diese mit einem Klick wechseln. Auch Vorlagen für bestimmte Anlässe wie z. B. einen Feiertag in der Woche oder flexible Urlaubszeiten sind einfach zu realisieren. Auf der FritzBox-Oberfläche sind die Vorlagen schnell eingerichtet und lassen sich über ein FritzFon besonders einfach nutzen.

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7. MyFritz: Neue Berichte und mehr Informationen im Heimnetz
Viele FritzBox-Anwender nutzen MyFritz (myfritz.net) für den einfachen Zugang von zuhause oder unterwegs auf Dienste der FritzBox wie Anrufbeantworter, Anrufliste, FritzNAS oder Smart Home. Mit dem neuen FritzOS wird die Aktivierung von MyFritz deutlich vereinfacht. Außerdem entfallen die Browserwarnungen beim Zugriff von unterwegs auf die FritzBox. Denn ab sofort ist es möglich, dass sich FritzBox von der Organisation „letsencrypt.org“ ein SSL-Zertifikat für die MyFritz-Adresse ausstellen lässt. Neu ist auch die Möglichkeit, sich MyFritz-Berichte senden zu lassen. Per E-Mail wird wöchentlich oder monatlich über den Zustand der Fritz-Produkte und vorhandene Updates informiert.

8. Viele neue Funktionen für das FritzFon
Bei Telefonaten wird jetzt der entsprechende Orts- oder Ländername im Display des FritzFon ab FritzOS 7 angezeigt und Nutzer können bis zu fünf eigene Klingeltöne hinzufügen. Außerdem ist es möglich, über das FritzFon ein Update der FritzBox durchzuführen. Erweitert wurde auch das Schalten des WLAN-Gastzugangs oder von Smart-Home-Geräten über das FritzFon, auf Wunsch auch PIN-geschützt. Mit der neuen Zeitsteuerung für Rufumleitungen können Anwender flexibel festlegen, ob und wann bestimmte Rufumleitungen aktiv sind. Auch unterwegs bleibt man so über den Festnetzanschluss erreichbar. Außerdem wurde das Abspielen von Podcasts über das FritzFon erweitert und komfortabler gestaltet wie beispielsweise das vereinfachte Vor-und Zurückspulen.

9. Mehr Performance für FritzNAS
Wer USB-Sticks oder -Festplatten an der FritzBox nutzt, die mit dem Dateisystem NTFS formatiert sind, profitiert mit FritzOS 7 von höherer Geschwindigkeit bei der Datenübertragung am FritzNAS. Die Web-Oberfläche von FritzNAS (http://fritz.nas) wurde neu gestaltet und für unterschiedliche Ausgabegeräte optimiert.

Marken-Quiz: Warum heißt Fritzbox eigentlich Fritzbox?

10. All-IP-Umstellung: Unterstützung für Business-Telefonanschlüsse
Mit FritzOS unterstützt AVM jetzt auch den SIP-Telefonanlagenanschluss (Session Initiation Protocol) der Deutschen Telekom. Mit dem sogenannten SIP-Trunk ermöglicht die Telekom seit einigen Monaten ihren Geschäftskunden einen einfachen Umstieg von ISDN- auf IP-basierte Anschlüsse. Die FritzBox unterstützt bis zu 20 Durchwahlrufnummern für die direkt an der FritzBox angeschlossenen Telefone. Sind im gebuchten Tarifpaket mehr als 20 Durchwahlnummern enthalten, lassen sich diese mit einer ISDN-TK-Anlage für den Anlagenanschluss über den internen S0-Bus der FritzBox nutzen. Die FritzBox unterstützt die Tarife "Deutschland LAN SIP-Trunk" sowie "Deutschland LAN SIP-Trunk Pooling".


11. FritzOS für Komfort bei Umzug oder Neuinstallation
Wer sich eine neue FritzBox zulegt, muss seine AVM-DECT-Geräte wie Telefon oder Heizkörperregler jetzt nicht mehr manuell einbinden. Dank des erweiterten Anmeldemodus werden alle bekannten DECT-Geräte nach dem Einstellungsimport an der neuen FritzBox angemeldet. Dabei ist nur einmal eine Aktion auf der FritzBox-Benutzeroberfläche notwendig.