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Speicher-Trends

Flash profiliert sich im Markt für Storage-Technologien

01.05.2018
Unternehmen stellen hohe Ansprüche an die Performance ihrer Speichertechnologien. Flash-Speicher sind rotierenden Festplatten vielfach überlegen und drängen immer mehr in deren angestammte Bereiche ein: Vom externen SSD-Laufwerk bis hin zu Anwendungen im Rechenzentrum.
Flash profiliert sich im Markt für Storage-Technologien.
Flash profiliert sich im Markt für Storage-Technologien.
Foto: RikoBest - shutterstock.com

"Flash verändert den Markt im Blitztempo", stellen die Technologieberater von Kroll Ontrack fest. Der Grund für den Erfolg von Speichermedien auf Basis von Flash-Technologie, wie sie bei SSDs verwendet wird, liegt darin, dass Flash-Speicher den magnetischen Festplatten und anderen rotierenden Systemen in einigen wesentlichen Punkten stark überlegen sind.

Rotierende Speicher sind zwar hochentwickelt, stoßen jedoch aufgrund ihrer Mechanik an natürliche Grenzen bei der Schreib-/Lesegeschwindigkeit, der Stoßfestigkeit, dem Stromverbrauch und der Geräuschentwicklung. Bei Flash-Speichern werden die Daten in elektronischen Bausteinen (EEPROM) in Form von elektrischen Ladungen gespeichert. Sie benötigen keine mechanischen Bauteile wie Lese-/Schreibköpfe oder Motoren zur Rotation von magnetischen Scheiben, außerdem verbrauchen sie weniger Strom als HDD-Festplatten, da kein Motor betrieben werden muss, und sind weniger anfällig gegen Stöße, was ihren Einsatz im mobilen Bereich attraktiver macht.

Derzeit dominieren HDDs noch immer den Markt für Massenspeicher, was auf die günstigeren Preise und die höheren Speicherkapazitäten zurückzuführen ist. Jedoch fielen in den vergangenen Jahren dank V-NAND-Technik, die höhere Kapazitäten bei niedrigeren Kosten für SSDs ermöglicht, auch die Preise für Flash-Speicher kontinuierlich, so dass sich die Kosten pro GB immer stärker den etablierten HDD-Speichern annähern. Außerdem erhöhten die Hersteller dank der V-NAND-Technik die Speicherkapazität bei SSDs, so dass externe Festplatten wie die Samsung Portable SSD T5 oder die Speicherkarte 960 PRO inzwischen 2 TB erreichen. Für Mainstream-PCs und -Laptops bietet der Hersteller Laufwerke wie beispielsweise die 850 EVO mit bis zu 4 TB Speicherkapazität an.

Das US-amerikanische Marktanalyse-Institut IHS Markit vergleicht die Verkäufe von SSD und HDD weltweit und prognostiziert für 2017 den Anteil von SSD bereits auf ein Drittel der knapp 600 Millionen erwarteten verkauften Stückzahlen. Während der Anteil von HDDs dieser Statistik zufolge seit Jahren kontinuierlich zurückgeht, nimmt der von SSDs ständig zu. Laut IHS Markit sollen von den für das Jahr 2021 prognostizierten rund 690 Millionen Verkäufen bereits die Hälfte SSDs sein.

Zum Einsatz kommen SSD mit Flash-Speichern in PCs, Notebooks und als externe Speicher. Sie werden entweder als Ersatz für HDDs verwendet oder ergänzend in Form von Hybrid-Anwendungen. Auch in Server-Umgebungen und in Rechenzentren werden SSDs zunehmend für Business-kritische Applikationen eingesetzt, wo sie den HDD-Arrays aufgrund der höheren Input/Output Operations Per Second (IOPS) bei niedrigerem Stromverbrauch überlegen sind.