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Quartalszahlen veröffentlicht

Freenet bleibt im Aufwind



Dr. Matthias Hell ist Experte in Sachen E-Commerce und Retail sowie ein Buchautor. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in renommierten Handelsmagazinen und E-Commerce-Blogs. Zuletzt erschien seine Buchveröffentlichung "Local Heroes 2.0 – Neues von den digitalen Vorreitern im Einzelhandel".
Freenet blickt auf ein erfolgreiches Quartal zurück: Umsatz und Ergebnis legten zu und die strategische Ausrichtung auf Abos und Digital-Lifestyle kommen bei Kunden gut an.
Der Freenet-Konzern präsentiert sich weiter in bestem Licht
Der Freenet-Konzern präsentiert sich weiter in bestem Licht
Foto: Freenet

Die Freenet AG verzeichnete im zweiten Quartal 2018 eine Steigerung der wesentlichen Kennzahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Ohne die Effekte aus der Umstellung auf IFRS 15 ergab sich ein Wachstum der Konzernumsatzerlöse mit 54,8 Millionen Euro um 6,5 Prozent auf 894 Millionen Euro. Der tatsächlich ausgewiesene Umsatz belief sich auf 696,6 Millionen Euro. Die Anzahl der Vertragskunden im Segment Mobilfunk erhöhte sich im Verlauf der vergangenen zwölf Monate um rund 264.000 auf 6,83 Millionen Kunden. Im Vergleich zum ersten Quartal 2018 nahm die Anzahl um rund 58.000 Kunden zu. Der entsprechende Umsatz pro Kunde blieb mit 21,50 Euro pro Monat stabil.

Die positive Entwicklung der Kennzahlen im Segment TV und Medien setzte sich im zweiten Quartal 2018 weiter fort. Sowohl Freenet TV (DVB-T2 HD) als auch waipu.tv (IPTV) registrieren seit der Einführung kontinuierlich steigende Kundenzahlen. Zum Ende des zweiten Quartals 2018 beläuft sich der Freenet TV Kundenbestand auf 1,14 Millionen. Bei waipu.tv wurden im zweiten Quartal 2018 rund 215.000 neue Registrierungen gezählt; im Vergleich zum Vorquartal stieg die Anzahl der zahlenden Kunden zum Ende des Berichtszeitraums um 31 Prozent auf rund 174.000 Abo-Kunden. Einhergehend mit der positiven Entwicklung der Kundenzahlen lagen die Umsatzerlöse im Segment TV und Medien bei 77,3 Millionen Euro.

Die strategische Ausrichtung geht auf

Christoph Vilanek, Vorstandsvorsitzender der Freenet AG, zeigte sich mit den Geschäftszahlen zufrieden: "Unsere Strategie mit Fokus auf das Endkunden-Abogeschäft verfolgen wir konsequent. Entsprechend bin ich sehr zufrieden mit der Entwicklung der Kundenbestände in Mobilfunk, Digital Lifestyle und TV - sie sind Grundlage für langfristige Stabilität und Wachstum." Auch im Handelsgeschäft setzt Freenet mit den Marken Mobilcom-Debitel und Gravis auf eine Digital Lifestyle Strategie.

Das EBITDA der Freenet AG stieg im zweiten Quartal 2018 gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 9,6 Millionen Euro auf 117,9 Millionen Euro. Zu diesem Ergebnis trugen das Segment Mobilfunk mit 101,3 Millionen Euro (Q2/2017: 99,9 Millionen Euro), das Segment TV und Medien mit 13 Millionen Euro sowie das Segment Sonstige/Holding mit -3,7 Millionen Euro bei. Ferner ergab sich aus einem Teilverkauf der UKW-Infrastruktur ein einmaliger EBITDA-Sondereffekt in Höhe von 7,3 Millionen Euro, der aber im weiteren Jahresverlauf durch entsprechend geringere Erlöse im UKW teilweise kompensiert werden wird. Das EBITDA exklusive Sunrise betrug 108,1 Millionen Euro, was einem Anstieg in Höhe von 9,4 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Der Free Cashflow2 blieb mit 111,1 Millionen Euro leicht unter dem Niveau des Vorjahresquartals (Q2/2017: 124,7 Millionen Euro), übertraf jedoch die Halbjahresprognose um 3,9 Millionen Euro.

Der Internet- und Mobilfunkkonzern präsentiert sich damit in guter Form - was das Unternehmen kürzlich auch mit der Beteiligung an der Media-Saturn-Mutter Ceconomydemonstrierte.