Für alle Glasfaseranschlüsse in Deutschland geeignet

Fritz Box 5530 Fiber für Gigabit-Tempo

Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Die Fritz Box 5530 Fiber bringt Gigabit-Tempo in die Wohnung und verteilt dieses über Wi-Fi 6 und einen 2,5-Gigabit-LAN-Port. Voraussetzung ist jedoch ein Glasfaseranschluss.
Die Fritz Box 5530 Fiber wird direkt mit einem FTTH-Anschluss verbunden. Sie ist laut AVM für jeden Glasfaseranschluss in Deutschland geeignet und demnächst zur UVP von 169 Euro im Handel.
Die Fritz Box 5530 Fiber wird direkt mit einem FTTH-Anschluss verbunden. Sie ist laut AVM für jeden Glasfaseranschluss in Deutschland geeignet und demnächst zur UVP von 169 Euro im Handel.
Foto: AVM

AVM hat eine weitere Fritz Box mit Wi-Fi 6 vorgestellt. Es handelt sich um die Fritz Box 5530 Fiber (nach BBF.247 zertifiziert). Sie wird direkt mit einem Glasfaseranschluss (aktive optische Netze/AON und passive optische Netze/GPON, XGS-PON) verbunden und ist laut AVM für jeden Glasfaseranschluss in Deutschland geeignet. Die für den Handel vorgesehene Fritz Box 5530 Fiber wird mit einem AON- und einem GPON-Modul ausgeliefert. Schließt der Anwender seine Fritz Box zu Hause an, wird automatisch erkannt, ob es sich um die richtige Verbindungsart handelt.

Die Fritz Box 5530 Fiber ist nur dann die richtige Fritz Box, wenn sich in der Wohnung eine Glasfaserbuchse befindet. Das Glasfaserkabel muss also bis zu Ihrer Wohnung reichen ("Fiber to the Home"/FTTH). Bei den anderen Varianten "Fiber to the Building" (FTTB) oder "Fiber to the Curb" (FTTC) ist dagegen eine Fritz Box für den DSL-Anschluss zu verwenden, beispielsweise die Fritz Box 7590.

Die Anschlüsse der Fritz Box 5530 Fiber.
Die Anschlüsse der Fritz Box 5530 Fiber.
Foto:

Die Fritz Box 5530 soll "demnächst" über den Handel und Provider erhältlich sein. Die UVP liegt bei 169 Euro. Dieses Fritz-Box-Modell eignet sich für alle gängigen Glasfaseranschlüsse in Europa: GPON, AON, xGSPON, NG-PON, ePON und Turbo ePON. Dank Wi-Fi 6 kann die Fritz Box 5530 die hohe Bandbreite, die bei einem direkten Glasfaseranschluss möglich ist, adäquat im Haus verteilen. Im 5-GHz-Band sind Datenraten von bis zu 2.400 MBit/s möglich; bei 2,4 GHz können bis zu 600 MBit/s erreicht werden.

Wer seinen PC lieber mit einem LAN-Kabel an der Fritz Box anschließen will, kann dafür einen 2,5-Gigabit-LAN-Port verwenden. Außerdem sind zwei Gigabit-LAN-Ports vorhanden. Die Fritz Box 5530 Fiber stellt außerdem eine DECT-Basis zur Verfügung. Diese verbindet nicht nur DECT-Telefone, sondern über DECT ULE Han Fun auch passende Smart-Home-Geräte wie die Zwischenstecker Fritz Dect 200 und 210, den Funkschalter Fritz Dect 440, den Heizthermostat Fritz Dect 301 und die Leuchte Fritz Dect 500. Wie gehabt gehören auch WLAN-Mesh, Firewall, Kindersicherung, Fernzugang und WLAN-Gastzugang zur Ausstattung.

Fritz Box 5530 Fiber im Überblick

  • 2×2 Wi-Fi 6 (WLAN AX) mit bis zu 3 GBit/s; 5 GHz: 2.400 MBit/s (HE160) und 2,4 GHz: 600 MBit/s

  • Ein 2,5-Gigabit-LAN-Port (NBase-T)

  • Zwei Gigabit-LAN-Ports

  • DECT-Basis für bis zu sechs Telefone und Smart-Home-Anwendungen

  • Ein Anschluss für analoges Telefon oder Fax

  • Fritz OS: mit Firewall, Kindersicherung, WLAN-Gastzugang, Myfritz, VPN etc.

  • Abmessungen: 208 × 150 × 37 mm (Höhe, Breite, Tiefe)

  • 5 Jahre Herstellergarantie

  • Demnächst verfügbar, 169 Euro (UVP)

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