Stichtag 1. April

FSC will als FTS führender Infrastruktur-Anbieter werden

30.03.2009

"Wir werden das Partnergeschäft ausbauen"

FSC ist nicht mehr - hier der letzte Auftritt des Joint Ventures auf der Cebit.
FSC ist nicht mehr - hier der letzte Auftritt des Joint Ventures auf der Cebit.
Foto: Ronald Wiltscheck

Aber Flore kümmert sich auch um Details. Gerüchten, an den deutschen Standorten Augsburg und Paderborn werde die Produktion von Clients eingestellt, erteilt er entschieden eine Absage. Diese Standorte würden vielmehr als Zentren der Infrastruktur-Entwicklung dienen. Zwar sei richtig, dass Fujitsu das Geschäft mit Lowend-Computern aufgeben werde, doch würden Unternehmenskunden weiterhin mit Desktops (Clients) ausgerüstet. Zur Forschung selbst kündigt Flore an, es würden hierzulande mehr als hundert neue Stellen geschaffen - entweder würden Mitarbeiter umgeschult oder neue eingestellt oder auch Firmen übernommen werden.

Auch von Überlegungen, Fujitsu könne mit seiner starken Service-Mannschaft - allein in Großbritannien stehen 5.000 Mitarbeiter bereit - das Partnergeschäft aushebeln, will er nichts wissen: "Wir werden das globale Partnergeschäft ausbauen. Wir waren mit lokalen Partnern erfolgreich - und werden es weiterhin sein."

Zwar würden wohl einige Änderungen auf Partner zukommen, doch könnten diese darauf bauen, dass Fujitsu weiterhin "Geschäfte vor Ort" machen werde. "Wir meinen es ernst." Zum Beweis führt Flore an, dass Fujitsu seiner Tochter das Sagen bei dem Partnergeschäft übertragen habe. Man werde das "erfolgreiche Programm" weltweit ausbauen.

Dass sich dabei Partner an neue Produktbezeichnungen gewöhnen müssen - so heißen die Fujitsu und EX-FSC-Storage-Produkte "Centric" jetzt "Eternus" -, dürfte sie wenig stören. Solange die neue Fujitsu an ihnen festhält. Schließlich umfasst das Partnernetz allein in Deutschland zirka 9.000 Partner - die wischt man nicht einfach beiseite. (wl)

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