Storage auf Primergy Servern

Fujitsu-Lösung virtualisiert Microsoft-Server

Peter Gruber arbeitet für die Portale Computerwoche und CIO.
Fujitsu präsentiert mit x10sure IS (Integrated Storage) eine Hochverfügbarkeitslösung für Microsoft Windows Server 2008. Das Produkt ergänzt die x10sure-Linie und richtet sich insbesondere an kleine und mittelständische Unternehmen.

Die vereinfachte IS-Version von x10sure ist laut Fujitsu für kleine und mittelständische Unternehmen mit Filialen oder Verkaufsstellen konzipiert, die einzelne Windows Server betreiben. Diese profitieren dem Hersteller zufolge von den Vorteilen einer Microsoft-basierten Server-Virtualisierung zu deutlich niedrigeren Preisen: Beim Einsatz von x10sure können die Firmen verglichen mit dem Kauf und der Installation von Einzelkomponenten für eine Cluster-Lösung zusätzlich Kosten von bis zu 50 Prozent einsparen. Darüber hinaus soll x10sure IS den Einsatz der IT-Ressourcen optimieren.

Virtualisierte Plattform auf Primergy-x86-Servern

x10sure IS bietet eine virtualisierte Server-Plattform für Geschäftsanwendungen, die auf ausgewählten Primergy x86 Servern von Fujitsu laufen. Bei Systemausfällen stellt x10sure IS die Anwendungen automatisch wieder her und bietet so Ausfallschutz. Das x10sure-Modell schützt bestehende Ressourcen. Sollte ein Anwendungs-Server ausfallen, gewährleistet ein einziges Ersatzsystem die Verfügbarkeit sämtlicher Produktiv-Server und stellt alle Anwendungen und Services innerhalb von Minuten wieder her. Gleichzeitig können neue angeschaffte Systeme einfach integriert werden und somit ihren Mehrwert für das Unternehmen in kürzester Zeit erzielen.

Failover-Prozess lädt Anwendung von gespiegeltem Festplattenspeicher

Je stärker sich die Virtualisierung auf dem Vormarsch befindet, desto mehr setzen Unternehmen auf die Vorteile von dynamischen Infrastrukturen, die sich automatisch den aktuellen Anforderungen anpassen. Allerdings kann Virtualisierung unter bestimmten Umständen zu erhöhten Kosten und einem Mehr an Komplexität bei der Systemverwaltung führen - wenn dem nicht gezielt gegengesteuert wird.

Mit x10sure IS greift Fujitsu diese Notwendigkeit auf: Die Basiskonfiguration umfasst zwei Primergy x86 Server mit internem Speicher auf Festplatte, dem so genannten Application Node (AN) und dem Control Node (CN). Diese lassen sich mittels zwei speziell angefertigter CDs installieren und einrichten. Dabei werden alle Daten des Produktivsystems über eine iSCSI-Anbindung auf den Control Node repliziert. Darüber hinaus überwacht die x10sure Software permanent den Application Node und alle virtuellen Maschinen. Bei Ausfall des Application Nodes (AN) übernimmt der CN die Rolle des Produktivsystems und startet über einen Failover-Prozess die Anwendungen, beziehungsweise die virtuellen Maschinen vom gespiegelten Festplattenspeicher.

Datenbank-Sever mit Intel-Prozessoren

Die erste Ausführung des neuen x10sure IS basiert auf den neuen Primergy-TX150-S7-Zwei-Sockel-Servern mit 2- und 4-Kern Intel Xeon-3400-Ein-Sockel-Prozessoren. Damit ist dieser flexible Server die optimale Grundlage für eine kosteneffiziente Konfiguration und kann außerdem als Datenbank-Server genutzt werden. Darüber hinaus verfügt der Primergy TX150 S7 über Kapazitäten zur Speichererweiterung - laut Fujitsu eine gute Voraussetzung für virtualisierte Umgebungen.

x10sure IS ist ab sofort über Fujitsu erhältlich. Der Einstiegspreis liegt bei 2500 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer, Wartung und Service.