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Passiv gekühlte Pokini Workstation

Geräuschlose Workstation mit starker Grafikleistung von Exone

Arnd Westerdorf ist freier Journalist in Düsseldorf.
Extra Computer und Exone präsentieren mit der Pokini Workstation ein neues Produkt seiner Marke. Die hohe Leistungsfähigkeit des Geräts soll es für verschiedene anspruchsvolle Anwendungsbereiche prädestinieren.
Extra Computer Pokini Workstation: für 24/7 Einsatz und verschiedene Bereiche.
Extra Computer Pokini Workstation: für 24/7 Einsatz und verschiedene Bereiche.
Foto: Extra Computer GmbH

Der deutsche PC-Hersteller und Distributor Extra Computer GmbH fertigt Geräte auf der Schwäbischen Alb. Das eigene Portfolio firmiert unter der Dachmarke Exone und hier auch unter der Produktmarke Pokini. Die Markenlinie wurde nun um die Pokini Workstation erweitert, bei der Extra Computer die hohe Leistungsfähigkeit vor allem im Grafikbereich und das Kühlkonzept herausstellt.

Je nach Konfiguration ist die Workstation mit den Intel Prozessortypen i5, i7 oder Xeon E3 erhältlich, wobei letztgenannte Einheit auf 3,4 Gigahertz getaktet ist und durch die Intel Turbo Boost Technik sogar auf maximal 3,8 GHz hochgefahren werden kann.

Zudem sind auf zwei Steckplätzen bis zu 32 Gigabyte Arbeitsspeicher verfügbar und optional mit ECC (Error Correction Code) zur Fehlerkorrektur bei Speichermodulen ausrüstbar. Für die Festplatte stehen vier 2,5-Zoll-SATA3-Anschlüsse bereit sowie ein M.2 und ein mSATA Slot. Bei den integrierbaren Grafikkarten besteht die Wahl zwischen der Nvidia GTX750, GTX950 oder Quadro M4000.

Die Workstation unterstützt alle gängigen Microsoft Windows Betriebssysteme sowie Windows Server 2012 R2 und Linux. Das Endgerät von Extra Computer bietet zwei HDMI-Anschlüsse und je nach verbautem Grafikartenmodell fünf Display-Ports. Zusätzlich verfügbare Funktionen sind zum Beispiel der automatischen Start oder das Aufwecken des Computers via Auto-On oder Wake-on-LAN (Local Area Network - WOL).

Laut Hersteller ist die Pokini-Workstation für den durchgehenden Einsatz konzipiert und bei einer Temperatur von minus 20 Grad Celsius bis plus 70 Grad Celsius betriebsbereit. Exone betont hierbei das geschlossene Aluminiumgehäuse und die lüfterlose Kühlung über das „Airflow System“. Diese nutzt die Luftzirkulation beziehungsweise den Kamineffekt, indem die im Gerät produzierte und erwärmte Luft über die Gehäuselamellen nach außen geleitet werden.

Extra Computer Pokini Workstation: nutzt Kamineffekt des Airflow Systems.
Extra Computer Pokini Workstation: nutzt Kamineffekt des Airflow Systems.
Foto: Extra Computer GmbH

Unter den einzelnen Gesichtspunkten der passiven Kühlung, der Ausfallsicherheit durch den Betrieb zweier redundanter Netzteilen und der Grafikleistung sieht der Hersteller seine Workstation jeweils geradezu für den Einsatz in geräuschsensiblen Umgebungen, in Leitwachen und in den Bereichen CAD (Computer Aided Design), Digital Signage, 3D-Animationen und Gaming-Bereich prädestiniert.

Extra Computer nennt für seine Exegone Pokini Workstation keinen Basispreis. Die PC-Lösung ist - in Gegensatz zu anderen Pokini-Produkten - derzeit noch nicht in Informations- und Preisvergleichsportalen wie ITscope aufgeführt. (rw)