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Google hilft Huawei

Google fordert Android-Genehmigung für Huawei

Panagiotis Kolokythas arbeitet seit Juni 2000 für pcwelt.de. Seine Leidenschaft gilt IT-News, die er möglichst schnell und gründlich recherchiert an die Leser weitergeben möchte. Er hat den Überblick über die Entwicklungen in den wichtigsten Tech-Bereichen, entsprechend vielfältig ist das Themenspektrum seiner Artikel: Windows, Soft- und Freeware, Hardware, Smartphones, soziale Netzwerke, Web-Technologien, Smart Home, Gadgets, Drohnen… Er steht regelmäßig für PCWELT.tv vor der Kamera und hat ein eigenes wöchentliches IT-News-Videoformat: Tech-Up Weekly.
Google setzt sich gegenüber der US-Regierung für eine Android-Sondergenehmigung für Huawei ein.

Google musste Huawei i m Mai die Android-Lizenz entziehen, nachdem die US-Regierung gegen das chinesische Unternehmen Huawei entsprechende Beschränkungen beschlossen hatte. Seitdem herrscht Unsicherheit über die Zukunft der Huawei-Smartphones. Immerhin darf Huawei seit Ende Mai wieder die Android-Q-Beta für das Huawei Mate 20 Pro ausliefern und seit kurzem ist die Beta auch für neue Huawei-Smartphones wie das Huawei P20 lite verfügbar.

Verstärkte Rückendeckung erhält Huawei nun von Google. Einem Bericht der Financial Times zufolge, setzt sich Google dafür ein, dass Huawei eine Sondergenehmigung für die Nutzung von Android erhalten soll. Mit der Sondergenehmigung soll Huawei Android wieder im vollen Umfang nutzen können, obwohl die von der Trump-Regierung geltenden Beschränkungen für den Zugang zu US-Technologien weiterhin gelten sollen.

Google begründet die Forderung gegenüber der Trump-Regierung damit, dass die nationale Sicherheit der USA gefährdet werde, wenn Huawei weiterhin dem Bann unterliege. Hochrangige Google-Mitarbeiter seien daher in Gesprächen mit Vertretern der US-Regierung und drängen auf eine Sondergenehmigung. Demnach sorge sich Google vor allem darum, dass es künftig nicht mehr alle Android-Geräte von Huawei aktualisieren könne, was zu einem Sicherheitsrisiko führe. Außerdem dränge die Situation Huawei dazu, eine eigene Android-Variante zu entwickeln. Diese werde aber auf der quelloffenen Variante von Android basieren und könnte, so Google, eher angreifbar sein und auch mehr Bugs enthalten. Dadurch könne von Huawei-Smartphones künftig eine viel höhere Gefahr ausgehen.

Die Zeit drängt: Nach der Entscheidung der US-Regierung hatte Huawei zumindest eine Gnadenfrist von 90 Tagen erhalten, innerhalb der das Unternehmen alle Android-Updates erhält.

Die besagten führenden Google-Manager versuchen seitdem das zuständige US-Handelsministerium davon zu überzeugen, die Frist noch viel weiter zu verlängern. Letzteres hatte zuletzt erklärt, dass die nationale Sicherheit und deren Schutz eine wichtige Rolle spiele. Google argumentiert damit, dass eine Verlängerung der Android-Nutzungsfrist für Huawei eben genau die nationale Sicherheit positiv beeinflussen würde.