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Smart Speaker der Deutschen Telekom

Hallo Magenta wird endlich bei Kunden getestet

Peter Marwan lotet kontinuierlich aus, welche Chancen neue Technologien in den Bereichen IT-Security, Cloud, Netzwerk und Rechenzentren dem ITK-Channel bieten. Themen rund um Einhaltung von Richtlinien und Gesetzen bei der Nutzung der neuen Angebote durch Reseller oder Kunden greift er ebenfalls gerne auf. Da durch die Entwicklung der vergangenen Jahre lukrative Nischen für europäische Anbieter entstanden sind, die im IT-Channel noch wenig bekannt sind, gilt ihnen ein besonderes Augenmerk.
Eine Testphase des Telekom-Smart-Speakers "Hallo Magenta" mit 1.000 Kunden soll "in Kürze" beginnen. Der Marktstart hängt vom Verlauf dieser Testphase ab. Ursprünglich war die Markteinführung für Sommer 2018 geplant.

Die Deutsche Telekom beginnt "in Kürze" mit einer Testphase für ihren Smart Speaker "Hallo Magenta". An ihr sollen 1.000 Kunden teilnehmen. Der endgültige Termin für den Verkaufsstart hängt vom Verlauf dieser Testphase ab, teilte das Unternehmen auf Anfrage von ChannelPartner mit: "Sobald das Trainings-Level des Sprachassistenten unserem Anspruch genügt, werden wir ihn zu einem Preis von einmalig 149,99 Euro oder zur Miete für 4,95 Euro monatlich anbieten", so eine Sprecherin.

Ursprünglich sollte der "Hallo Magenta" genannte Smart Speaker der Deutschen Telekom im ersten Halbjahr 2018 in den Handel kommen. Nun beginnt im Frühsommer 2019 eine Testphase mit 1.000 Kunden. Deren Verlauf entscheidet dann über den tatsächlichen Zeitpunkt der Markteinführung.
Ursprünglich sollte der "Hallo Magenta" genannte Smart Speaker der Deutschen Telekom im ersten Halbjahr 2018 in den Handel kommen. Nun beginnt im Frühsommer 2019 eine Testphase mit 1.000 Kunden. Deren Verlauf entscheidet dann über den tatsächlichen Zeitpunkt der Markteinführung.
Foto: Deutsche Telekom

Erstmals vorgestellt wurde der als europäische Alternative zu Amazon Echo und Google Home positionierte und "Hallo Magenta" genannte Smart Speaker der Telekom im November 2017. Die bei der Ankündigung für das erste Halbjahr 2018 geplante Markteinführung musste jedoch mehrmals verschoben werden: Zunächst auf "Sommer 2018", dann auf unbestimmte Zeit.

Die Verzögerungen begründet die Telekom damals wie heute damit, dass Schulung und Optimierung des Sprachassistenten deutlich länger als geplant dauern. "Wir nehmen uns diese Zeit, um die Benutzerfreundlichkeit des Smart Speakers im Vergleich zur IFA 2018 deutlich zu verbessern, für die wir bereits gute Rückmeldungen aus der Öffentlichkeit über die Qualität erhalten haben", so eine Sprecherin gegenüber ChannelPartner.

Bei der Markteinführung soll der Smart Speaker weiterhin wie geplant über alle Vertriebskanäle - also Telekom Shop, Internet-Shop, Hotline und Telekom Partner vertrieben werden. Spezielle Bundles mit anderen Smart-Home-Produkten der Deutschen Telekom sind aktuell noch nicht geplant.

Datenschutz wird bei Hallo Magenta großgeschrieben

An der Integration des in den vergangenen Monaten immer wieder in die Kritik geratenen Amazon-Assistenten "Alexa" hält die Telekom fest. Allerdings versichert das Unternehmen, dass Datenschutz bei der Entwicklung des Smart Speaker eine zentrale Rolle spiele: "Es handelt sich um den ersten Sprachassistenten beziehungsweise Smart Speaker aus Deutschland, daher ist eine sehr hohe Datensicherheit gemäß deutschen und europäischen Datenschutzstandards unabdingbar. Die Sprachdaten werden anonymisiert in der Cloud verarbeitet und nach einer definierten Speicherfrist wieder gelöscht. Der Kunde hat zudem jederzeit das Recht, einzelne oder alle Daten zu löschen."

Zur Markteinführung werden in den Smart Speaker der Telekom zwei Voice-Assistenten integriert sein: die firmeneigene Voice-Lösung "Hallo Magenta" und "Amazon Alexa". Das Unternehmen versichert in dem Zusammenhang: "Wenn Kunden Alexa über den Smart Speaker nutzen möchten, werden sie unmissverständlich darauf hingewiesen, dass ihre Anfrage an Amazon geleitet wird und damit die Sicherheitsstandards von Amazon gelten." Der Leuchtring des Speakers wechselt dann in die für Alexa üblichen Blautöne. Bei Nutzung von "Hallo Magenta" leuchtet er dagegen in Magenta. Außerdem werden Anwender anhand der unterschiedlichen Stimmen von "Alexa" und "Hallo Magenta" erkennen können, welchen Sprachassistenten sie gerade nutzen.