LenovoEMC PX4-400D Serie

Hochleistungs-NAS für den Mittelstand

Bettina Dobe ist Journalistin in München. Sie hat sich auf Wissenschafts-, Karriere- und Social Media- sowie Gesundheitsthemen spezialisiert. 
Arnd Westerdorf ist freier Journalist in Düsseldorf.
LenovoEMC hat auf der Leitmesse CES in Las Vegas ein neues Hochleistungs-NAS präsentiert. In den Network Attached Storage Geräten stecken auch Systeme der Serverklasse.
LenovoEMC PX4 400 D Serie: Netzwerkspeicher mit bis zu 16 TB Kapazität und einer Vielfalt an Schnittstellen.
LenovoEMC PX4 400 D Serie: Netzwerkspeicher mit bis zu 16 TB Kapazität und einer Vielfalt an Schnittstellen.
Foto: Lenovo

Die neuen Netzwerkspeicher der px4-400d Serie bieten je nach Konfiguration eine Speicherkapazität von bis zu 16 Terabyte. Die Geräte sind wahlweise bestückt mit Server Class oder Standard hot swappable SATA-III Festplatten, die über eine einzelne Kapazität von einem bis zu vier TB verfügen. Die Kunden können das NAS auch ohne Platten erwerben, das die redundante Anordnung von RAID 0, 1, 10 und 5 ermöglicht.

Darüber hinaus bietet die NAS-Serie eine Vielzahl verschiedener Schnittstellen. So können zum Beispiel zusätzliche externe Laufwerke über die Schnittstellen USB 3.0 und 2.0 sowie eSATA angeschlossen werden. Die Netzwerkanbindung erfolgt mithilfe zweier Gigabit-Ethernet-Ports. Zusätzlich ist ein HDMI-Anschluss integriert, um externe Monitore anzubinden.

Die Hardware-Basis soll in Verbindung mit dem vorinstallierten LifeLine OS Betriebssystem für einen Leistungsgewinn von bis zu 25 Prozent gegenüber der Vorgängergeneration sorgen. Das Betriebssystem unterstützt auch Anwendungen von Drittanbietern, die automatisch als Icon integriert sind. Darunter sind renommierte Lösungen, wie zum Beispiel EMC AVAMAR Backup Client, McAfee VirusScan Enterprise, Milestone Arcus als Video Management Software sowie Acronis ATI Lite beziehungsweise optional Acronis Backup & Recovery.

LenovoEMC empfiehlt seine Netzwerkspeicher der PX4-400D Serie vor allem zur Sicherung von Produktionsdaten, Servervirtualisierung und Videokontrolle sowie als Backup-to-Disk-Ziel. Zudem sieht der Hersteller die Geräte besonders für kleine und mittelständische Unternehmen sowie für Unternehmen mit verteilten Standorten geeignet. Während der Listpreis für das Modell ohne Massenspeicher bei 649 Euro liegt, beginnen die Basispreise der Pro Serie (mit Standard-HDDs) und des Modells der Serverklasse (mit speziellen 24x7 HDDs) bei 949 Euro beziehungsweise bei 1.299 Euro. Alle Geräte sind mit Kapazitäten von 4x1TB, 4x2TB, 4x3TB und 4x4TB erhältlich. Die Preise verstehen sich als unverbindliche Preisempfehlung exklusive Mehrwertsteuer.

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