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Neue Niederlassung in Eschborn

HP gibt Standort Bad Homburg auf

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
HP erklärt die Integration der Samsung-Druckersparte für abgeschlossen. Dafür hat der Konzern noch einige personelle, vertriebliche und räumliche Änderungen beschlossen.

Die Abnabelung des einstigen, von HP übernommenen, Samsung-Druckergeschäfts von der ehemaligen Mutter in Schwalbach wird nun auch geografisch vollzogen: Die Mitarbeiter ziehen ins benachbarte Eschborn. HP-Mitarbeiter, die bisher in Bad Homburg ihre Basis hatten, kommen ebenfalls in den neu geschaffenen HP-Standort. Damit wird der HP-Traditionsstandort Bad Homburg aufgegeben, die Kollegen von HPE bleiben aber dort.

Die HP-Mitarbeiter werden ihren Standort in der Bad Homburger Hewlett-Packard-Straße aufgeben und nach Eschborn ziehen. Ihre Vettern von HPE bleiben Bad Homburg aber treu.
Die HP-Mitarbeiter werden ihren Standort in der Bad Homburger Hewlett-Packard-Straße aufgeben und nach Eschborn ziehen. Ihre Vettern von HPE bleiben Bad Homburg aber treu.
Foto: Screenshot Google Maps

In Eschborn wird vor allem das A3-Kopierer-Segment, bei HP nun "Office Automation Channel (OA)" genannt, angesiedelt sein. Der ehemaligen Samsung-Druckerchef Norbert Höpfner wird als Printing Sales Manager Office Automation (OA) Channel sowohl die Niederlassung in Eschborn als auch den OA-Bereich leiten. Jan Neumann kümmert sich weiterhin um das Druckergeschäft und um Managed Services. Ebenfalls zum Vertriebsteam unter Director Commercial Channel und Midmarket Sales, Susanne Kummetz, gehört der für den Computing-Vertrieb zuständige Stephen Rommel.

Harmonische Integration

Channel-Chefin Kummetz zieht eine positive Bilanz aus der Integration der ehemaligen Samsung-Druckersparte: "Es ist sehr viel Gutes passiert", bekräftigt sie. Die Anzahl der A3-Partner hat sich von 40 auf nun 80 verdoppelt. Auch bei den Marktanteilen berichtet Kummetz von "zweistelligen Wachstumsraten". Dabei kommen laut Kummetz die neuen Partner nicht nur aus Samsun-Reihen, es konnten auch neue Reseller gewonnen werden, die bisher noch kein Geschäft mit HP oder Samsung gemacht haben.

Susanne Kummetz, Director Commercial Channel und Midmarket Sales, und Norbert Höpfner, Office Automation-Chef bei HP, sind zufrieden mit der Integration der ehemaligen Samsung-Druckersparte.
Susanne Kummetz, Director Commercial Channel und Midmarket Sales, und Norbert Höpfner, Office Automation-Chef bei HP, sind zufrieden mit der Integration der ehemaligen Samsung-Druckersparte.

Norbert Höpfner bestätigt, dass die Zusammenlegung "harmonisch" gelaufen sei. "Alle Mitarbeiter haben Platz gefunden, vielleicht nicht immer den, den sie sich gewünscht haben, aber meistens schon", berichtet der ehemalige Samsung-Manager.

Dass der A3-Kanal spezielle Fachhandelsunterstützung benötigt hat auch Susanne Kummetz erkannt. "Der Pre und After Sales Support waren unsere größten Sorgen", berichtet sie. Hier habe man die Unterstützung der Partner verbessert.

Die Distributionsstruktur soll zunächst beibehalten werden. Noch werden HP- und ehemaligen Samsung-Produkte, im HP-Jargon "S-Print" genannt, zum Teil über getrennte Distributionswege vertrieben.

Lesetipp: Das sind die HP-Druckerdistributoren

Auf Produktseite soll das Samsung-A3-Portfolio bis zum kommenden Jahr integriert werden. Bei den Druckern wird 2019 der Markenname Samsung auslaufen. Danach soll noch weitere fünf Jahre die Versorgung mit Supplies und Ersatzteilen gewährleistet sein.