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Greenlake 3.0 vorgestellt

HPE macht nutzungsbasierendes Angebot Channel-freundlich

Peter Marwan ist Redakteur bei ChannelPartner.
Unter dem Namen Greenlake hat HPE ein nutzungs- und bedarfsorientiertes Abrechnungsmodell eingeführt. Nachdem ein Mindestbedarf vereinbart wurde, erhalten Kunden lokale Ressourcen, deren Nutzung abgerechnet wird. Nun können auch Partner Greenlake anbieten und daran verdienen.

HPE hat im Rahmen der Cebit 2018 vom 11. bis 15. Juni in Hannover unter anderem eine Channel-taugliche Version seines Angebots Greenlake Flex Capacity - kurz Greenlake- vorgestellt. Es richtet sich grundsätzlich an den Mittelstand und soll diesen Unternehmen helfen, die von der Public Cloud erwarteten Vorteile auch im eigenen Rechenzentrum zu realisieren.

Dazu wurde bislang zwischen HPE und den Kunden ein Mindestbedarf vereinbart. Das Unternehmen erhielt dann von HPE die dafür erforderlichen Ressourcen sowie einen Zuschlag für voraussichtliches Wachstum oder Spitzenzeiten. Abgerechnet wurde jedoch nur nach der tatsächlichen Nutzung.

"Mit Greenlake 3.0 haben wir nun ein channel-freundliches Greenlake", erklärte Gerry Steinberger, Manager Channel Sales bei HPE.
"Mit Greenlake 3.0 haben wir nun ein channel-freundliches Greenlake", erklärte Gerry Steinberger, Manager Channel Sales bei HPE.
Foto: Foto Vogt

Nun können auch Partner HPE Greenlake anbieten und daran verdienen. "Mit Greenlake 3.0 haben wir nun ein channel-freundliches Greenlake", erklärte Gerry Steinberger, Manager Channel Sales bei HPE gegenüber ChannelPartner auf der Messe. Erste Erfahrungen mit dem Vertrieb von Greenlake-Services über Partner habe man bereits vorher gesammelt. Nun seien aber auch die prozesstechnisch nicht ganz trivialen Aufgaben gelöst, die mit einem Vertrieb des nutzungsbasierenden Abrechnungsmodells über Partner verbunden sind. Dazu gehört etwa die korrekte Rabattierung oder die Zuordnung des Umsatzes zum jeweiligen Partner. Mit der nun vorliegenden "Endausbaustufe des Services" könne man jetzt jedoch breiter an den Markt gehen.

Für die Partner sei das eine gute Gelegenheit, mit ihren Kunden über strategische IT-Themen ins Gespräch zu kommen. Laut Steinberger kommt Greenlake im Markt sehr gut an, weil es einen aktuell wichtigen Bedarf deckt: "Kunden müssen Komplexität aus der IT herausnehmen, damit die IT-Abteilung Neues in Angriff nehmen kann. IT findet heute nicht mehr im verstaubten Kämmerchen statt, sondern ist eine wichtige Waffe im Wettbewerbskampf."

Als Greenlake-Service sind ausgewählte HPE-Produkte und -Lösungen erhältlich. Aber auch für eine Gesamtlösung eventuell erforderliche Third-Party-Produkte können darüber beschafft und abgerechnet werden. Im Kern geht es aber darum, für bestimmte Aufgaben in Unternehmen eine Komplettlösung zu unterbreiten. Dafür werden zum Beispiel Greenlake-Pakete für Big Data mit Hadoop und Software von Hortonworks oder Cloudera sowie Backup mit Commvault-Software und HPE-Hardware angeboten. An SAP-Anwender richtet sich eine Variante von HPE Greenlake für SAP HANA, Greenlake Edge Compute soll Firmen helfen, ihre IoT-Strategien schneller umsetzen zu können.

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Indem Sorgen um Betrieb und Beschaffung abgegeben werden, erhalten Unternehmen Zeit und Ressourcen für die dringend anstehenden Aufgaben. Außerdem lassen sich Kosten in der Regel senken und immer zumindest hohe Anfangsinvestitionen vermeiden. Insgesamt werden so die im Vergleich hohen Fixkosten der Private Cloud in einem Hybrid-Cloud-Szenario reduziert und beherrschbar.

Management von Multi-Cloud-Umgebungen mit HPE

Ein weiteres interessantes Angebot von HPE in dem Zusammenhang ist OneSphere. Damit lässt sich die Cloud-Nutzung in Unternehmen wieder in geordnete Bahnen lenken. Anwender bekommen dazu ein übergreifendes Cloud-Auswahl-Tool. Darin sind Kosten der Angebote und Anforderungen des Unternehmens hinterlegt. Die Fachbereiche wählen das erforderliche Paket unabhängig davon aus, ob es bei einem Public-Cloud-Prodvider oder in der Private Cloud läuft.

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Verantwortliche bekommen so eine Übersicht über die gesamte Cloud-Nutzung in ihrem Unternehmen, Transparenz über die Kosten und können die auch besser kontrollieren. Daneben lassen sich Anwendungen mit OneSphere von einer Infrastrukturvariante zu einer anderen verschieben. Damit werden Unternehmen flexibler und unabhängiger von einzelnen Cloud-Providern.

Aktuell ist OneSphere allerdings nur in den USA und Großbritannien verfügbar. HPE hatte bereits angekündigt, es grundsätzlich noch 2018 auch in Deutschland anbieten zu wollen. Einen genauen Fahrplan dafür konnte Steinberger auf der Cebit jedoch noch nicht nennen.