Sicherheitssoftware

Im Test – G Data Internet Security 2010

30.11.2009
Von Hendrik Pilz
Bei seiner neuen Sicherheitslösung lässt G Data unerfahrene Anwender etwas im Stich.
"Internet Security 2010" von G Data: Unerfahrene Nutzer sind vielleicht überfordert.
"Internet Security 2010" von G Data: Unerfahrene Nutzer sind vielleicht überfordert.

Hohe Erkennungsraten und Schnelligkeit zeichnen die G-Data-Sicherheitsprodukte aus. Bei "Internet Security 2010" ist eine neue Oberfläche hinzugekommen, die über das Hauptfenster direkten Zugriff auf alle Schutzfunktionen ermöglicht. Der Haken dabei: Mit den Standardeinstellungen werden vom Scanner gefundene Schädlinge nur protokolliert, nicht entfernt.
Um die Malware loszuwerden, muss der Benutzer die gewünschte Aktion in den Scan-Einstellungen ändern und erneut scannen. Einen Hinweis nach dem ersten Scan, dass das System weiterhin infiziert ist und die gefundenen Dateien behandelt werden müssen, gibt es nicht.

Die zwei Scan-Engines der Internet Security 2010 finden alle weit verbreiteten Viren und über 99 % Zoo-Malware. Falls ein Eindringling nicht erkannt wird, verhindert der Systemschutz Änderungen an wichtigen Systemeinstellungen. Das Sicherheitspaket enthält neben Scanner, Wächter und Systemschutz noch eine Firewall, Web- und Phishingschutz, einen Mail-Scanner, eine Kindersicherung zur Einschränkung von Webinhalten und einen Datei-Shredder zum sicheren Löschen von Dateien.

Fazit: Die Bedienung ist einfacher geworden. Da Virenfunde jedoch nicht automatisch bereinigt werden, werden unerfahrene Nutzer überfordert sein. (PC-Welt/tö)

Alternativen:
"Internet Security 2010" von F-Secure (hier im Test)
"Internet Security 2010" von Bitdefender (hier im Test)
"Internet Security 2010" von Panda (hier im Test)

BEWERTUNG (Schulnoten 1-6; Test der PC-Welt):
Sicherheit (55 %): 1,5
Funktionen (20 %): 1,5
Bedienung (15 %): 3,0
Installation / De-Installation (5 %): 1,5
Systemanforderungen (5 %): 2,0
GESAMTNOTE: 1,8