Produktion in Singapur gestoppt

Indischer Großkonzern will Motorola-Handysparte

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich PCs und Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Notebooks, PCs, Smartphones, Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Der indische Großkonzern Videocon hat Interesse an einer Akquisition der angeschlagenen Handysparte des US-amerikanischen Herstellers Motorola bekundet. Das Übernahmegerücht wurde vonseiten des indischen Konzerns bereits bestätigt. Auch an Motorola sei eine Mitteilung über die Absichten ergangen, so Videocon-Verwaltungsratschef Venugopal Dhoot. Schon im Februar hatte der US-amerikanische Technologiekonzern darüber nachgedacht, die schwächelnde Handyproduktion in eine eigene börsennotierte Gesellschaft abspalten zu wollen (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=080201014 ). Das Motorola-Geschäftsergebnis des Vorjahres wurde aufgrund der geringeren Nachfrage im Handysegment in die Verlustzone gedrückt.

Der indische Großkonzern Videocon hat Interesse an einer Akquisition der angeschlagenen Handysparte des US-amerikanischen Herstellers Motorola bekundet. Das Übernahmegerücht wurde vonseiten des indischen Konzerns bereits bestätigt. Auch an Motorola sei eine Mitteilung über die Absichten ergangen, so Videocon-Verwaltungsratschef Venugopal Dhoot. Schon im Februar hatte der US-amerikanische Technologiekonzern darüber nachgedacht, die schwächelnde Handyproduktion in eine eigene börsennotierte Gesellschaft abspalten zu wollen. Das Motorola-Geschäftsergebnis des Vorjahres wurde aufgrund der geringeren Nachfrage im Handysegment in die Verlustzone gedrückt.

"Derzeit ist es schwer zu sagen, wie schlimm es tatsächlich um die Motorola-Handysparte steht", meint Sal.-Oppenheim-Analyst Nicolas von Stackelberg. Über den gebotenen Kaufpreis ist noch nichts bekannt. Auch Motorola Deutschland ist zu keiner Stellungnahme bereit. "Sicher ist, dass Motorola weiter an Marktanteilen verlieren wird. Darüber hinaus hat das Unternehmen die höchste Exposure in den USA, was angesichts der aktuellen Marktlage eine unangenehme Situation darstellt", so der Experte. Im Moment würden die Käufer abwarten, wie tief der Schaden bei dem Konzern tatsächlich greift. "Die Produktpolitik bei Motorola ist in jedem Fall problematisch. So wurde die Entwicklung eines adäquaten Nachfolgers auf das Erfolgsmodell Razr verabsäumt", erklärt Stackelberg.

Zur Startseite