Geringe Aussichten auf erfolgreiche Sanierung

Insolvenzverfahren bei Transtec eröffnet

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Das Landgericht Tübingen hat das Insolvenzverfahren bei der Transtec AG eröffnet. Eine Sanierung im Rahmen eines Schutzschirmverfahrens ist gescheitert.

Die Reutlinger Transtec AG muss nun doch den Gang in die Insolvenz antreten. Anfang Mai hatte der IT-Dienstleister zum Gläubigerschutz ein Schutzschirmverfahren beantragt. Das Amtsgericht Tübingen räumte der Transtec AG eine dreimonatige Frist zur Ausarbeitung eines Restrukturierungsplans ein.

Bei Transtec in Reutlingen wurde nun das Insolvenzverfahren eröffnet, nachdem das Unternehmen nur noch geringe Aussichten auf eine Sanierung hat.
Bei Transtec in Reutlingen wurde nun das Insolvenzverfahren eröffnet, nachdem das Unternehmen nur noch geringe Aussichten auf eine Sanierung hat.
Foto: Tashatuvango - shutterstock.com

Nun hat das Gericht die bestehende Eigenverwaltung laut Medianberichten wegen der geringen Aussichten auf eine erfolgreiche Sanierung aufgehoben und das Insolvenzverfahren über das Trantec-Vermögen eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Holger Leichtle aus Stuttgart bestellt, der bereits währen des Schutzschirmverfahrens als vorläufiger Sachverwalter fungierte.

Bestehende Kundenaufträge sollen noch ordnungsgemäß abgewickelt werden. Dafür soll Transtec-CEO Mario Kuhn bis auf weiteres im Unternehmen bleiben.

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