Drei Jahre und zehn Monate

Internet-Betrüger muss lange in Haft

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Mit insgesamt 28 Betrugsfällen hat ein Betrüger insgesamt 42.000 Euro Schaden verursacht. Die Quittung gab es jetzt vor Gericht: Der 32-jährige wandert für fast vier Jahre hinter Gitter.

Drei Jahre und zehn Monate wandert ein Internetbetrüger aus dem Mecklenburg-Vorpommerschen Sternberg hinter Gitter. Dies berichtet die Schweriner Volkszeitung. Der 32-jährige hatte hochwertige Elektronikartikel über das Internet angeboten.

Für fast vier Jahre muss ein vorbestrafter Internetbetrüger aus Mecklenburg-Vorpommern in Haft.
Für fast vier Jahre muss ein vorbestrafter Internetbetrüger aus Mecklenburg-Vorpommern in Haft.
Foto: Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim

Die Staatsanwaltschaft warf dem Täter insgesamt 28 Betrugsfälle vor. Die Kunden bezahlten den geforderten Kaufpreis, bekamen aber keine Ware ausgehändigt. Damit ergaunerte sich der Sternberger rund 42.000 Euro. Die Betrugsfälle reichen bis ins Jahr 2013 zurück.

Vor dem Landgericht Parchim gab der nun Verurteilte an, mit dem Geld seine Spielsucht finanziert zu haben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat der Mann begonnen, einigen der Betrugsopfer die Kaufsummen in Raten zurückzuerstatten. Der 32-jährige Mann hatte nach einer Verfahrensverständigung aller Prozessbeteiligten ein umfassendes Geständnis abgelegt. Trotzdem fiel die Haftstrafe recht hoch aus, denn der Internet-Gauner ist bereits vorbestraft. Er sitzt bereits seit Dezember in Untersuchungshaft.

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