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Great Place to Work in der ITK 2018

iteratec bindet Mitarbeiter nicht nur beim Umzug ein

Dr. Ronald Wiltscheck widmet sich bei ChannelPartner schwerpunktmäßig den Themen Software, KI, Security und IoT. Außerdem treibt er das Event-Geschäft bei IDG voran. Er hat Physik an der Technischen Universität München studiert und am Max-Planck-Institut für Biochemie promoviert. Im Internet ist er bereits seit 1989 unterwegs.
In der erstmals durch Great Place to Work erfassten Zusatzkategorie „Systemhäuser“ unter den besten ITK-Arbeitgebern hatte iteratec die Nase vorn. Die Münchner überzeugten mit dem Bewerbungsprozess und Was-stört-Workshops.

Als iteratec innerhalb Münchens umzog, band die Geschäftsführung Mitarbeiter in die Gestaltung des neuen Gebäudes ein. "Das ging bei der Auswahl der Möbel los und hörte bei der Wandfarbe noch lange nicht auf", so Geschäftsführer Klaus Eberhardt. So entstanden gleich 16 Meeting-Räume für die 130 Mitarbeiter am Standort München.

80 Studenten arbeiten in Projekten mit

Auch in der Personalsuche lässt sich iteratec einiges einfallen und beschäftigt 80 Studenten bei einem Personalstamm von insgesamt 282 Mitarbeitern. Diese erfahren so, welche Gestaltungsmöglichkeiten ein mittelständisches Systemhaus eröffnet. "Die Studenten fragen uns oft: Darf ich das wirklich?', wenn ihnen die Leitung eines kleineren Projekts übertragen wird", so Eberhardt. "Aus ihren Praktika in größeren Firmen sind sie eine solche Arbeitsweise nicht gewohnt und deshalb sehr überrascht, wie viel sie bei uns bewegen können".

Hier geht's zum Firmenportrait von iteratec

Iteratec-Mitarbeiter entwickeln auch nach Feierabend neue Ideen.
Iteratec-Mitarbeiter entwickeln auch nach Feierabend neue Ideen.
Foto: iteratec GmbH

Zwei an einem Keyboard

Neue Wege geht iteratec auch in der Auswahl der künftigen Softwareentwickler. Im Anschluss an das Gespräch mit einem Mitglied der Geschäftsleitung nehmen die eingeladenen Kandidaten an einem fachlichen Test teil, der eine agile Arbeitsmethode aufnimmt: Im Pair Programming entwickelt der Bewerber mit einem Mitarbeiter ein Softwareprogramm. "Zwei an einem Keyboard", beschreibt Eberhardt das Szenario, das über Soft Skills wie Team- oder Kommunikationsfähigkeit Aufschluss gibt.

Ebenfalls selten bei IT-Unternehmen anzutreffen dürfte ein "Was stört?"-Workshop" sein. Zwei Tage lang dürfen bis zu 18 Mitarbeiter mit der Geschäftsführung über das sprechen, was ihnen wichtig ist, und was sie in ihrer Arbeit behindert. Unter externer Moderation wird nach dem Fishbowl-Prinzip auf Augenhöhe diskutiert; da kann es um zu komplizierte Abläufe im Rechnungswesen oder um unklare Projektzuständigkeit gehen.

"Am meisten stolz macht uns unsere einzigartige Kultur. Alle spüren den großen Freiraum und das sehr hohe gegenseitige Vertrauen.", berichtet Klaus Eberhardt, Geschäftsführer der iteratec.
"Am meisten stolz macht uns unsere einzigartige Kultur. Alle spüren den großen Freiraum und das sehr hohe gegenseitige Vertrauen.", berichtet Klaus Eberhardt, Geschäftsführer der iteratec.
Foto: iteratec GmbH

Eine Möglichkeit, diese Hindernisse zu überwinden, bietet die an "Trivial Pursuit" angelehnte Gaming-Plattform "iteraPursuit". In dem Spiel können sich Mitarbeiter einen Überblick über Zuständigkeiten der Abteilungen und über Details in den Abläufen verschaffen. Jede Abteilung stellt hierfür die aus ihrer Sicht wichtigen Fragen für das Spiel zusammen. Der Gewinner mit der besten Einsicht in das Unternehmen erhält ein kleines Geschenk.

Fünf Tage für Innovationen

Bereits gut etabliert hat sich der "Innovation Frei-Day": Hier kann jeder Mitarbeiter fünf Tage im Jahr für Themen verwenden, die er für richtig hält, sei es eine Forschungsaufgabe, eine Weiterbildung oder ein gemeinnütziges Projekt. Bei Bedarf kann vor einem Mitarbeitergremium auch eine Verlängerung beantragt werden. Laut Eberhardt belegt "der Innovation Frei-Day die Bereitschaft des Teams, das Unternehmen methodisch und technisch gut aufzustellen, die Prozesse zu verbessern sowie eigene Softwarewerkzeuge wie eine Skill-Datenbank zu entwickeln, um die Qualität unserer Arbeit anzuheben.

All diese Bemühungen seitens der Geschäftsleitung wissen die Mitarbeiter zu schätzen. 96 Prozent von ihnen sind der festen Überzeugung, dass ihre Führungskräfte ihre Versprechen halten. Fast genauso viele sind der Ansicht, dass ihre Chefs sie in alle Entscheidungen - ihre Arbeit betreffend - einbeziehen. 94 Prozent der Mitarbeiter stehen hinter der These "Wir alle ziehen an einem Strang", und 95 Prozent würden iteratec als Arbeitgeber weiterempfehlen.

Hintergrundbericht: Die besten Arbeitgeber in der ITK 2018

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