Jedes Jahr verschicken deutsche Unternehmen 210 Millionen falsche Rechnungen

17.04.2003
Die deutschen Unternehmen verschicken jährlich etwa 210 Millionen falsche Rechnungen an ihre Kunden. Bei insgesamt rund sechs Milliarden Zahlungsmitteilungen bedeutet dies eine Reklamationsquote von 3,6 Prozent. Sie resultiert hauptsächlich aus fehlerhaften Adressierungen, unzutreffend berechneten Leistungen und falschen Preisen. Aber auch kundenindividuelle Konditionen werden in jedem vierten Fall nicht richtig berücksichtigt. Zu diesen ernüchternden Ergebnissen kommt eine aktuelle Erhebung des Softwarehauses Streamserve unter über 600 Unternehmen mit mehr als 250 Millionen Euro Umsatz. Die Gründe für die fehlerhaften Rechnungen liegen insbesondere in Mängeln bei der Auftragsbearbeitung sowie bei Erfassungsfehlern und der Verwendung falscher Datenquellen. Ganz schuldlos sind der Studie zufolge die Betroffenen aber auch nicht. Die Kunden sollen nach Aussage der Unternehmen für jede dritte falsche Rechnung mitverantwortlich sein. "Reklamationen in dieser Größenordnung sind nicht nur für die Kunden ärgerlich, sondern erzeugen für die Unternehmen neben einem Imageschaden auch noch erhebliche Kosten für die Bearbeitung der Beanstandungen", urteilt Roland Ebert-Weglehner, Geschäftsführer von Streamserve Deutschland. Er wundert sich, dass sich die Firmen mit diesem Problem offenbar abfinden, obwohl es technische Lösungen gibt, die solche Fehler vermeiden. "Statt sich auf eine höhere Qualität in der Rechnungserstellung zu konzentrieren und damit die Wertschöpfung zu steigern, werden teure Ressourcen für die Reklamationsbearbeitung unterhalten", kritisiert er.(go)

Die deutschen Unternehmen verschicken jährlich etwa 210 Millionen falsche Rechnungen an ihre Kunden. Bei insgesamt rund sechs Milliarden Zahlungsmitteilungen bedeutet dies eine Reklamationsquote von 3,6 Prozent. Sie resultiert hauptsächlich aus fehlerhaften Adressierungen, unzutreffend berechneten Leistungen und falschen Preisen. Aber auch kundenindividuelle Konditionen werden in jedem vierten Fall nicht richtig berücksichtigt. Zu diesen ernüchternden Ergebnissen kommt eine aktuelle Erhebung des Softwarehauses Streamserve unter über 600 Unternehmen mit mehr als 250 Millionen Euro Umsatz. Die Gründe für die fehlerhaften Rechnungen liegen insbesondere in Mängeln bei der Auftragsbearbeitung sowie bei Erfassungsfehlern und der Verwendung falscher Datenquellen. Ganz schuldlos sind der Studie zufolge die Betroffenen aber auch nicht. Die Kunden sollen nach Aussage der Unternehmen für jede dritte falsche Rechnung mitverantwortlich sein. "Reklamationen in dieser Größenordnung sind nicht nur für die Kunden ärgerlich, sondern erzeugen für die Unternehmen neben einem Imageschaden auch noch erhebliche Kosten für die Bearbeitung der Beanstandungen", urteilt Roland Ebert-Weglehner, Geschäftsführer von Streamserve Deutschland. Er wundert sich, dass sich die Firmen mit diesem Problem offenbar abfinden, obwohl es technische Lösungen gibt, die solche Fehler vermeiden. "Statt sich auf eine höhere Qualität in der Rechnungserstellung zu konzentrieren und damit die Wertschöpfung zu steigern, werden teure Ressourcen für die Reklamationsbearbeitung unterhalten", kritisiert er.(go)

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