Internationale Studie beweist:

Jobsuchende verkaufen sich selbst nicht gut

30.01.2008
Rund 50 Prozent der deutschen Arbeitssuchenden glauben, dass ihre Lebensläufe ihre Qualifikationen nicht optimal darstellen.

Rund 50 Prozent der deutschen Arbeitssuchenden glauben, dass ihre Lebensläufe ihre Qualifikationen nicht optimal darstellen. Zudem hat ein Drittel Zweifel am eigenen Auftreten bei Vorstellungsgesprächen. Als unangenehmsten Teil der Jobsuche empfinden die meisten Bewerber das Warten auf Feedback. Zu diesen Ergebnissen kommt eine internationale Studie, die der Personaldienstleister Kelly Services unter 115.000 Jobsuchenden in 33 Ländern durchgeführt hat, davon über 2.000 in Deutschland.

Die Befragung zeigt außerdem, dass knapp ein Fünftel der deutschen Jobsuchenden im Lebenslauf oder während eines Vorstellungsgespräches schon einmal falsche Angaben zur eigenen Qualifikation gemacht hat. Dabei gehören das Verschweigen von negativen Details aus der Vergangenheit sowie unkorrekte Aussagen über das aktuelle Gehalt oder die Berufserfahrung zu den häufigsten Schwindeleien. Ebenfalls interessant: Nur sechs Prozent glauben, dass der Ausbildungsgrad ausschlaggebend für die Frage ist, ob sich ein Bewerber für einen Job eignet. Dagegen halten die Befragten Berufserfahrung (41 Prozent) neben der richtigen Einstellung und Persönlichkeit (39 Prozent) für die wichtigsten Faktoren.

"Da Bewerber heute meist nur recht kurz Gelegenheit haben, sich selbst und ihre Qualifikation einem potentiellen Arbeitgeber zu präsentieren, müssen sie aus jedem Moment das Beste machen", sagt Michael Kirsten, Marketing Manager bei Kelly Services Deutschland. "Dazu gehört vor allem, dass sie einen klar strukturierten Lebenslauf sowie eine deutliche Vorstellung von ihren Stärken als Arbeitnehmer haben. Zudem ist es wichtig, sich gründlich über das betreffende Unternehmen zu informieren und herauszustellen, inwiefern man selbst einen Mehrwert bieten kann."

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