Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Kundenstamm kräftig ausgebaut

Kabelnetzbetreiber profitieren von Breitband-Nachfrage

19.04.2018
Die Kabelnetzbetreiber haben ihren Kundenstamm kräftig ausgebaut. 2017 sei die Zahl der Breibandkunden um rund 500.000 auf 7,7 Millionen gestiegen, ein Zuwachs von 7 Prozent, teilte der Branchenverband Anga am Mittwoch mit.

Kabelkunden buchen demnach vor allem hohe Bandbreiten. Über 40 Prozent fragten Anschlüsse zwischen 100 und 400 Megabit pro Sekunde nach. "Wir haben im Breitbandmarkt noch einmal deutlich zugelegt, insgesamt ein gutes Ergebnis", sagte Anga-Präsident Thomas Braun. 400 000 zusätzliche Haushalte würden zudem über das Kabel telefonieren.

Die Kabelnetzbetreiber profitieren von Breitband-Nachfrage und können ihren Kundenstamm kräftig ausbauen.
Die Kabelnetzbetreiber profitieren von Breitband-Nachfrage und können ihren Kundenstamm kräftig ausbauen.
Foto: PeterPhoto123 - shutterstock.com

Der Verband sieht die Kabelnetzbetreiber als wichtigen Treiber beim Ausbau von schnellen Internet-Verbindungen, die trotz großer Anstrengungen noch immer nicht flächendeckend vorhanden sind.

Der Haupt-Wettbewerber der Kabelnetzbetreiber, die Deutsche Telekom, verzeichnet ebenfalls Fortschritte beim Netzausbau. Am Dienstag seien mehr als 189 000 weiteren Haushalte mit Geschwindigkeiten bis zu 100 Megabit pro Sekunde an das Netz angeschlossen worden, auch im ländlichen Raum, teilte das Unternehmen mit. Die Telekom setzt dabei vor allem die umstrittene Vectoring-Technik ein. Beim Vectoring werden Verteilkästen an der Straße in der Regel mit Glasfaser-Leitungen bedient. Auf der "letzten Meile" kommen dann aber vorhandene Kupferkabel zum Einsatz, die Geschwindigkeiten bis zu 100 Megabit pro Sekunde erreichen. (dpa/ad)