Erweiterung für Kaspersky United

Kaspersky stellt neues Lizenz-Portal für MSPs vor



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist im Süden von München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Ein neues Self-Service-Portal soll in Zukunft das Bestellen, Verwalten und Reporting von Kaspersky-Lizenzen erleichtern.

Der russische Sicherheitsanbieter Kaspersky hat ein neues Online-Portal für seine Channel-Partner freigegeben. Beim neuen Kaspersky License Management Portal handelt es sich nach Angaben des Unternehmens um eine Self-Service-Plattform für MSPs (Managed Service Provider) und Fachhändler. Über das Portal können sie die Bestellung, Verwaltung und das Reporting zu Kaspersky-Lizenzen künftig selbst erledigen. Die neue Dienstleistung ist Teil des Partnerprogramms Kaspersky United, das alle nötigen Tools und relevanten Informationen zentral abrufbar machen soll.

Mit einem neuen Online-Portal will Kaspersky seine Partner beim Lizenzmanagement besser unterstützen.
Mit einem neuen Online-Portal will Kaspersky seine Partner beim Lizenzmanagement besser unterstützen.
Foto: Alexander Supertramp - shutterstock.com

Neu ist ebenfalls ein sogenanntes Pay-as-you-go-Modell für monatliche Abonnements. Damit soll es für einen MSP möglich, die von ihm für seine Kunden benötigten Abonnements je nach aktuellem Bedarf zu erhöhen oder auch zu verringern. Dadurch muss er nach Angaben von Kaspersky nur noch für die tatsächlich benötigte Anzahl von Netzwerkknoten bezahlen.

Neues Dashboard informiert über Lizenzen

Das in das neue Portal integrierte Dashboard informiert über die Kunden, den jeweiligen Status aktiver Abonnements und nach Angaben des Anbieters auch über die Nutzung der gebuchten Lizenzen in Echtzeit. Außerdem kann eingesehen werden, zu welchen Produkten zusätzliche Dienstleistungen im Einsatz sind, wie viele Lizenzen bereits verkauft wurden und ob sich die Zahl der geschützten Geräten geändert hat. Dadurch sollen sich potentielle Upsell-Möglichkeiten leichter identifizieren lassen. Zudem soll es damit möglich sein, sehr schnell neue Testlizenzen zu generieren und zu verteilen.

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Dmitry Golubtsov, Leiter des MSP-Geschäfts von Kaspersky, zeigte sich zufrieden mit dem Interesse der Partner an den neuen Dienstleistungen. "Die Anzahl der Partner, die sich registriert haben und bereits erfolgreich Kaspersky-Produkte verkaufen, steigt weiter", sagte er. Der MSP-Umsatz sei im Vergleich zum Vorjahr um 60 Prozent gestiegen. "Die Einführung des Kaspersky License Management Portals ist der nächste Schritt im Rahmen unserer Strategie, das Partner-Ökosystem zu stärken und ihnen Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, mit denen sie mehr Dienstleistungen auf Basis unserer Produkte anbieten können."

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