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Umbau zum Systemhaus

Konica Minolta holt Jörg Hartmann als COO

Peter Marwan lotet kontinuierlich aus, welche Chancen neue Technologien in den Bereichen IT-Security, Cloud, Netzwerk und Rechenzentren dem ITK-Channel bieten. Themen rund um Einhaltung von Richtlinien und Gesetzen bei der Nutzung der neuen Angebote durch Reseller oder Kunden greift er ebenfalls gerne auf. Da durch die Entwicklung der vergangenen Jahre lukrative Nischen für europäische Anbieter entstanden sind, die im IT-Channel noch wenig bekannt sind, gilt ihnen ein besonderes Augenmerk.
Als Chief Operating Officer (COO) bei Konica Minolta Business Solutions Deutschland will Jörg Hartmann das Unternehmen endgültig als IT Services Provider etablieren.

Anfang November 2018 hat Jörg Hartmann sich an den Schreibtisch des Chief Operating Officer (COO) bei Konica Minolta Business Solutions Deutschland gesetzt. In seiner neuen Tätigkeit will Hartmann Konica Minolta noch entschiedener als bisher als IT Services Provider auszubauen und die digitale Transformation von Konica Minolta selbst vorantreiben. Die Position des COO wurde bei Konica Minolta neu geschaffenen. Unter ihr werden die Bereiche Sales, Marketing, Service, SCM (Supply Chain Management) sowie Business Administration & Acquisition gebündelt. Hartmann berichtet direkt an Johannes Bischof, President Germany & Austria.

"Ich freue mich auf die neue Herausforderung bei Konica Minolta - ein wirklich agiles, kundenorientiertes und innovatives globales Unternehmen mit japanischen Wurzeln", erklärt Jörg Hartmann zum Amtsantritt bei seinem neuen Arbeitgeber.
"Ich freue mich auf die neue Herausforderung bei Konica Minolta - ein wirklich agiles, kundenorientiertes und innovatives globales Unternehmen mit japanischen Wurzeln", erklärt Jörg Hartmann zum Amtsantritt bei seinem neuen Arbeitgeber.
Foto: Konica Minolta

Zuvor war Hartmann insgesamt 15 Jahre bei Fujitsu. Der studierte Physiker kam 2001 zu Fujitsu Siemens Computers. 2007 rückte er zum Leiter Consumer Business Deutschland auf. Nachdem der Hersteller das Geschäft mit Consumer-PCs aufgegeben hatte, wechselte Hartman zu Research in Motion (RIM). Beim Blackberry-Hersteller war er als Director Channels & Distribution EMEA allerdings nur zwei Jahre tätig.

2011 kehrte Hartmann zu Fujitsu zurück. Dort übernahm er innerhalb der Vertriebsorganisation von Hans-Dieter Wysuwa das Geschäft mit "Workplace Systems" - also auch Business-Tablets und -Desktops. Zuletzt war Hartmann bei Fujitsu als Vice President, Head of Product Category Management EMEIA Region bei Fujitsu in Frankfurt am Main tätig.

Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit bei Konica Minolta wird zunächst "auf der Stärkung der Zusammenarbeit und Integration der Portfolios der Bereiche Business Solutions und IT Solutions liegen", betont Hartmann. "Dabei möchte ich Wachstumschancen, die sich für Konica Minolta als strategischer Partner bei der Digitalisierung ergeben, noch stärker realisieren und unsere Kunden sowie Partner bei ihrer digitalen Transformation begleiten." In der Systemhausstudie 2018 liegt Konica Minolta im Ranking der "Besten Systemhäuser im Bereich Anwendungssoftware" aus Sicht der Kunden auf Platz vier. Im Gesamt-Ranking "Beste Systemhäuser im Bereich Drucklösungen 2017" kam Konica Minolta hinter IT-Haus und MR Datentechnik sogar auf Rang drei!

Konica Minolta auf dem Weg zum Systemhaus

"Mit seiner fachlichen Expertise wird er entscheidend dazu beitragen, die Synergien durch den zukünftigen Zusammenschluss von Business Solutions und IT Solutions zu nutzen und Konica Minolta zu einem der größten Systemhäuser Deutschlands auszubauen", begrüßt Johannes Bischof seinen neuen Mitarbeiter.

Der Umbau des Kopiererherstellers und -verkäufers zum Systemhaus hat bereits im Januar 2013 begonnen. Damals stieg das Unternehmen mit 80 Prozent beim Stuttgarter Systemhaus Raber+Märcker ein. Zum Januar 2014 wurde planmäßig der Rest an das japanische Unternehmen übergeben. "Es ist erklärtes Ziel von Konica Minolta, die beiden Unternehmen mit ihren jeweiligen Stärken noch tiefer in das IT-Umfeld zu etablieren, von gegenseitigem Wissenstransfer weiter zu profitieren und unseren Kunden und Interessenten ein vollumfassendes Portfolio als IT-Service Provider anzubieten", erklärt bereits damals Johannes Bischof, President und Geschäftsführer bei Konica Minolta.

Anfang 2015 wurde der Name Raber+Märcker nach über 80 Jahren aufgegeben. Das in den Konica-Minolta-Konzern eingegliederte Systemhaus wurde damals in Konica Minolta IT Solutions umbenannt. Im Oktober 2015 integrierte der Konzern schließlich seine seit 1998 bestehende Tochter ECS Büro- und Datentechnik aus Weilheim in den neuen Systemhausbereich.