Corona-Krise

Kostenlose UCC-Plattform für Schulen und Universitäten



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist in München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Rund 90 Tage lang dürfen Schulen und Universitäten die UCC-Plattform GoToConnect von LogMeIn in vollem Umfang nutzen.

Der Software-Anbieter LogMeIn hat bereits Anfäng März 2020 ein "Emergency Remote Work Kit" vorgestellt, um Unternehmen dabei zu helfen, während der durch das Corona-Virus ausgelösten Krise, ihre Mitarbeiter im Home Office sicher mit der Zentrale und miteinander zu verbinden. Es umfasst Lösungen für Videokonferenzen, die Durchführung virtueller Veranstaltungen, den Remote-Zugriff auf PCs und Server sowie IT-Support.

Studenten und Schülern steht die UCC-Plattform GoToConnect von LogMeIn für rund drei Monate kostenlos zur Verfügung.
Studenten und Schülern steht die UCC-Plattform GoToConnect von LogMeIn für rund drei Monate kostenlos zur Verfügung.
Foto: dotshock - shutterstock.com

Nun kündigte LogMeIn eine Erweiterung dieses Angebots um die Plattform GoToConnect an. Sie soll es vor allem Schulen und Universitäten ermöglichen, kostenlose Cloud-Telefonie- und UCC-Dienste (Unified Communications & Collaboration) für zunächst 90 Tage anzubieten. Über Softphones können Schüler, Lehrer, Studenten, Dozenten, Eltern, Administratoren und Mitarbeiter miteinander kommunizieren. Weitere Hardware wird nicht benötigt.

Die Clients stehen für Windows-Systeme, Mac-Rechner, Chromebooks sowie iPhones und Android-Handys zur Verfügung. Auch Anrufe zu lokalen und nationalen Standard-Fest- und Mobilfunknummern lassen sich damit nach Angaben von LogMeIn kostenlos durchführen.

"Die letzten Wochen brachten für uns alle eine monumentale Veränderung mit sich. Während einige Organisationen es geschafft haben, ihre Mitarbeiter komplett auf Remote umzustellen, sind Schulen, Gesundheitsdienstleister und lokale Gemeinden mit einer ihnen fremden Arbeitsweise konfrontiert, für die sie nur schlecht ausgerüstet waren", erläutert Bill Wagner, CEO von LogMeIn. Seit dem Start des Emergency Remote Work Kits habe man bereits Software im Wert von mehreren Millionen Euro kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Auch viele andere Hersteller und Unternehmen sind momentan bereit, ihre Produkte und Dienstleistungen kostenlos anzubieten.