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Systemhausstudie 2017

Kunden verlangen nach Managed Services

Communication Manager und Editor In Chief bei der evernine Group
Anzeige  In der Bewertung durch ihre Kunden haben die deutschen Systemhäuser 2017 in fast allen Disziplinen besser abgeschnitten als im Vorjahr. Hierbei konnte sich aber kaum eines der im Vorjahr siegreichen Systemhäuser 2017 auf dem Siegertreppchen halten.

Mit einer Durchschnittsnote von 1,66 sind die deutschen Systemhäuser in der Kundenbewertung auch 2017 immer noch top. Der leichte Verlust gegenüber dem Vorjahr (2016er Durchschnittsnote: 1,65) fällt da kaum ins Gewicht. Wenn man einzelne Projektkategorien, unter anderem Security, Netzwerke oder Software, genauer unter die Lupe nimmt, dann stellt man fest, dass in diesen Disziplinen die Projekte von Kunden mehrheitlich besser beurteilt wurden als in der Systemhausstudie 2016 - im Vergleich zu den Vorjahren war sogar eine signifikante Verbesserung festzustellen. Offenbar agieren die Systemhäuser immer professioneller.

Weiterempfehlungsrate

Rang

Systemhaus

Weiterempfehlungsrate

1.

Systemhaus Cramer

99,91%

2.

Medialine Eurotrade

99,06%

3.

Artada

98,11%

4.

Krämer IT Solutions

97,60%

5.

MR Systeme

97,52%

Die weiteren Platzierungen finden Sie in der Komplettausgabe der Systemhausstudie hier.

Die Zahl der Umfrageteilnehmer, also der Kunden, die ihre Systemhauspartner bewerten, ist um 6,4 Prozent gestiegen. Während sich im Vorjahr 4.142 Kunden an der COMPUTERWOCHE-Umfrage beteiligt haben, waren es dieses Jahr 4.408. Die Anzahl der insgesamt bewerteten Projekte ist mit 5.550 gegenüber 6.300 zwar hinter der dem Vorjahreswert zurückgeblieben. Doch dies ist leicht zu erklären. Besonders drastisch war nämlich der Rückgang bei den "Klassikern", namentlich Netzwerke, Security, Storage und Drucklösungen.

Im Aufwind sind dagegen Managed Services: Hier wurden 2017 genau 303 Projekte bewertet, im Vorjahr waren es erst 264. Das entspricht einem Anstieg von 14,8 Prozent. Offenbar setzt sich bei den Kunden die Einsicht durch, dass sie mit Managed Services eine viel höhere Planungssicherheit für ihre IT-Ausgaben und mehr Zeit für strategische Aufgaben gewinnen. Obendrein umfasst ein Managed Service-Vertrag nahezu immer mehrere Disziplinen: zum Beispiel Security-, Netzwerk-, Storage- und Print-Services.

Leicht zugelegt hat auch die Menge der von Kunden bewerteten Projekte im Bereich Anwendungssoftware - nicht zuletzt dank neuerer Themen wie Arbeiten 4.0, File Sharing und Unified Communications. Schließlich entwickelt sich vieles immer mehr in Richtung Cloud und Virtualisierung. Das spiegelt sich unter anderem in der abnehmenden Zahl der beurteilten Projekte in den Kategorien PC- und Server-Infrastruktur, Netzwerke und Drucklösungen wieder.

Lesetipp: Die Top 50 Systemhäuser in Deutschland 2017

In den meisten Disziplinen schneiden die kleinere IT-Dienstleister besser ab als die großen:Top-10-Platzierungen sicherten sich in diesem Jahr ausschließlich kleinere Systemhäuser mit einem Jahresumsatz unter 50 Millionen Euro.

UCC und MDM im Kommen

Zudem finden sich unter den Top Drei zahlreiche Neuzugänge. Das spiegelt sichauch im diesjährigen Gesamtranking wieder.

Blue technologies und StarCom-Bauer, die 2016 mit auf dem Siegerpodest standen, konnten zwar in einzelnen Kategorien ihren Spitzenplatz verteidigen, mussten im Gesamtranking aber ihren Rang an Medialine und Elanity Networks abtreten.

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Systemhausriesen wie Bechtle, Cancom, Computacenter, Dimension Data und T-Systems mit Jahresumsätzen über 250 Millionen Euro können dagegen in Themenfeldern wie Unified Communication & Collaboration (UCC) und Enterprise Mobility auftrumpfen. In diesen Marktsegmenten sind die großen Systemhäuser nach wie vor unter sich. Für die kleineren Häuser lohnt offenbar der Aufwand nicht, sich auf diese Speziallösungen zu fokussieren. Außerdem werden UCC- oder MDM-Projekte (Mobile Device Management) derzeit nach wie vor eher bei größeren Kunden durchgeführt, die wiederum vorwiegend von den großen Systemhäusern bedient werden.

Die Disziplin, in der die mittelgroßen Systemhäuser mit einem Jahresumsatz zwischen 50 und 250 Millionen Euro das Rennen gemacht haben, war wie im Vorjahr die Kategorie Drucklösungen. (rw)