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Business-Router für Supervectoring

Lancom rüstet Portfolio mit vier Routern auf

Peter Marwan lotet kontinuierlich aus, welche Chancen neue Technologien in den Bereichen IT-Security, Cloud, Netzwerk und Rechenzentren dem ITK-Channel bieten. Themen rund um Einhaltung von Richtlinien und Gesetzen bei der Nutzung der neuen Angebote durch Reseller oder Kunden greift er ebenfalls gerne auf. Da durch die Entwicklung der vergangenen Jahre lukrative Nischen für europäische Anbieter entstanden sind, die im IT-Channel noch wenig bekannt sind, gilt ihnen ein besonderes Augenmerk.
Der deutsche Netzwerkhersteller bereitet sich mit der Produktreihe auf die erwartete Einführung von Supervectoring bei der Deutschen Telekom vor. Damit sind technisch bis zu 300 MBit/s möglich. Die Modelle 1790-4G und 1793VA-4G unterstützen zudem LTE Advanced mit ebenfalls bis zu 300 MBit/s als Fallback.

Die Deutsche Telekom will ab August 2018 erste Anschlüsse mit Supervectoring schalten. Statt der technisch möglichen 300 MBit/s im Downstream sollen sie allerdings nur bis zu 250 MBit/s ermöglichen. Für private Haushalte bietet zum Beispiel AVM mit der Fritzbox 7590 bereits einen DSL-Router mit Unterstützung für Supervetoring 35b an. Da die Anschlüsse aber durchaus auch für Firmen interessant sind, will nun auch Lancom den Bedarf mit einer ganzen Produktreihe befriedigen, wie das Unternehmen auf der Cebit in Hannover erklärte.

Dazu kommen in den nächsten Wochen die Modelle 1790-4G, 1793VA-4G, 1793VAW sowie 1793VA in den Handel. Sie alle unterstützen Supervectoring mit bis zu 300 MBit/s. Passend dazu erlauben die Geräte mit der Namenserweiterung 4G auch die Anbindung via LTE Advanced als Fallback-Lösung mit ebenfalls bis zu 300 MBit/s.

Die Lancom-Chefs Stefan Herrlich (links) und Ralf Koenzen haben gut Lachen: Das zurückliegende Geschäftsjahr lief gut und das neue hat hervorragend begonnen,
Die Lancom-Chefs Stefan Herrlich (links) und Ralf Koenzen haben gut Lachen: Das zurückliegende Geschäftsjahr lief gut und das neue hat hervorragend begonnen,
Foto: Lancom

Alle Modelle sind abwärtskompatibel zu VDSL und ADSL2+, lassen sich also auch bereits vorausschauend an solchen Anschlüssen verwenden, wenn damit gerechnet werden kann, dass die in absehbarer Zeit auf Supervectoring umgestellt werden.

Lesetipp:Lancom Systems meldet Rekordergebnis

Ansonsten unterscheiden sich die Neuvorstellungen im Funktionsumfang offenbar kaum von der aktuellen Produktreihe 1781. Das angekündigte Modell Lancom 1793VA-4G bietet vier interne Gigabit-Ethernet-Ports, Telefoniefunktionen, zwei ISDN-Schnittstellen und vier analoge Schnittstellen. Auch unterstützt es ab Werk fünf IPSec-VPN-Vebindungen, optional auch 25. Der Lancom 1793VA ist bis auf das LTE-Modul identisch ausgestattet.

Der VPN-Router Lancom 1793VAW unterscheidet sich zudem durch die Möglichkeit, beim WLAN-Betrieb das genutzte Frequenzband umzuschalten. Er bietet aber kein LTE-Modul. Das findet sich dagegen wieder bei dem ansonsten etwas sparsamer ausgerüsteten Lancom 1793VA. Alle Details zu den Produkten wird der Hersteller zur Markteinführung mitteilen.

"Mittelfristig wird sich Glasfaser durchsetzen", so Ralf Koenzen zu ChannelPartner. Vorher sei aber der Ausbau auf Download-Raten von bis zu 250 MBit/s über Kupferkabel "ein äußerst attraktives Geschäftsfeld für Lancom- Partner."
"Mittelfristig wird sich Glasfaser durchsetzen", so Ralf Koenzen zu ChannelPartner. Vorher sei aber der Ausbau auf Download-Raten von bis zu 250 MBit/s über Kupferkabel "ein äußerst attraktives Geschäftsfeld für Lancom- Partner."
Foto: Lancom Systems

Das sogenannte Vectoring soll die Störungen bei der Übertragung hoher Datenraten über die eigentlich einmal für die Sprachtelefonie gedachten Adern eines Kupferkabels reduzieren. Dazu werden die Störeinflüsse im laufenden Betrieb errechnet. Für die sogenannte Modulation ist einerseits die Aufrüstung des Verteilerkastens (DSLAM) mit zusätzlicher Rechenleistung notwendig.

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Andererseits muss auch der Router leistungsfähiger sein. Mit Supervectoring 35b lässt sich noch etwas mehr Bandbreiten aus den alten Leitungen herauskitzeln sind. Möglich sind bis zu 300 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload. Allerdings brauchen DSLAM und Router dafür noch einmal etwas mehr Rechenleistung. Die wird Lancom in der neuen Router-Reihe zur Verfügung stellen.

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