Neue High-Speed-Router

Lancom setzt bei Business-Routern auf maximale Flexibilität



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist im Süden von München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Die beiden Modelle 1926VAG und 1926VAG-4G enthalten je zwei VDSL-Supervectoring-Modems. Außerdem können sie per G.Fast, Glasfaser und in einem Fall auch per LTE Daten senden und empfangen.
Der Lancom 1926VAG-4G unterstützt VDSL-Supervectoring, G.Fast, SPF, Glasfaser sowie LTE.
Der Lancom 1926VAG-4G unterstützt VDSL-Supervectoring, G.Fast, SPF, Glasfaser sowie LTE.
Foto: Lancom Systems

Der deutsche Netzwerkhersteller Lancom Systems, der seit 2018 zu Rohde & Schwarz gehört, hat die beiden High-Speed-Business-Router 1926VAG und 1926VAG-4G vorgestellt. Bei beiden Geräten hat sich das Unternehmen maximale Flexibilität auf die Fahnen geschrieben. So enthalten sie beide erstmals je zwei VDSL-Supervectoring-Modems. Alternativ können sie auch an einem G.Fast- oder Glasfaser-Gigabit-Anschluss oder mit einem Kabelmodem betrieben werden.

Auch mit LTE erhältlich

Das Modell 1926VAG-4G enthält zudem ein LTE-Advanced-Modul. Beide neuen Router lassen sich auch in einem SD-WAN (Software-defined Networking) betreiben und sind damit laut Hersteller "ideal geeignet für Installationen mit hohem Bandbreitenbedarf in Filialinfrastrukturen". So können beide Geräte bis zu vier Internet-Anschlüsse gleichzeitig nutzen, um die Last möglichst effektiv zu verteilen.

Dank der jeweils zwei VDSL-Supervectoring-Modems erreichen die Router Geschwindigkeiten von bis zu 2 x 300 MBit/s. Per G.Fast sind laut Hersteller sogar bis zu 1.000 MBit/s möglich. Alternativ kann der SFP-Port auch zur Anbindung an einen Glasfaseranschlus genutzt werden. Das LTE-Modem im 1926VAG-4G ist bis zu 300 MBit/s schnell. Auf der LAN-Seite stehen jeweils vier Gigabit-Switch-Ports, zwei ISDN-Anschlüsse sowie vier analoge Schnittstellen zur Verfügung.

Sowohl der 1926VAG als auch der 1926VAG-4G eignen sich laut Lancom für die Anbindung an Cloud-Dienste oder die Nutzung von HD-Streaming, Multimedia- und Sprachanwendungen (All-IP) bis hin zu Virtuellen Privaten Netzwerken (VPN) sowie für WLAN-Gastzugänge. Außerdem unterstützen sie Advanced Routing and Forwarding (ARF). Standardmäßig lassen sich bis zu 25 IPSec-VPN-Kanäle nutzen, die optional auf bis zu 100 erweitert werden können.

Der Preis für den 1926VAG liegt bei 1.399 Euro und der für den 1926VAG-4G bei 1.699 Euro. Das optional erhältliche 1G-Glasfaser-Modul SFP-SX-LC1 kostet 119 Euro, die LX-Variante LANCOM SFP-LX-LC1 (1G) 199 Euro. Alle Preise verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer. Als Bezugsquelle für das Modell ohne LTE nennt die Handelsvergleichsplattform ITscope derzeit nur KOMSA, bei ALSO befindet es sich im Zulauf und bei Mindfactory im Außenlager. Der Router mit LTE ist bei Also im Zulauf und kann zudem bei Ingram Micro auftragsbezogen erworben werden.

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