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Erweiterung des Netzwerkportfolios

Lancom stellt drei neue Gigabit-Switches mit je 28 Ports vor

Andreas Th. Fischer ist freier Journalist in München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Mit drei neuen Modellen baut Lancom das Angebot an Gigagit-Switches aus. Die Modelle GS-2328, GS-2328P und GS-2328F bieten jeweils 28 Highspeed-Anschlüsse und eignen sich nach Angaben des Herstellers für "sämtliche Branchen und Einsatzbereiche".

Der Aachener Netzwerkhersteller Lancom erweitert seine Produktpalette im Bereich Gigabit-Switching. Die neuen Modelle GS-2328, GS-2328P und GS-2328F sind drei Fully-Managed-Gigabit-Switches, die über je 28 Ports verfügen. Auf Wunsch können sie auch über die Lancom Management Cloud mittels Software-defined Networking (SDN) konfiguriert und gemanagt werden. Laut Lancom vereinfacht dies insbesondere die Verwaltung komplexer, standortübergreifender Netzwerkinfrastrukturen.

Drei neue Gigabit-Switches von Lancom: Oben der GS-2328P, in der Mitte der GS-2328F und unten der GS-2328.
Drei neue Gigabit-Switches von Lancom: Oben der GS-2328P, in der Mitte der GS-2328F und unten der GS-2328.
Foto: Lancom

Maximale Performance: 128 GBit/s

Der GS-2328 ist mit 24 Gigabit-Ethernet-Ports sowie 4 SFP+-Ports ausgestattet, die Übertragungsraten von bis zu 10 GBit/s unterstützen. Auf der Backplane bietet das Gerät nach Angaben des Herstellers eine maximale Performance von bis zu 128 GBit/s.

Die PoE-Variante (Power over Ethernet) GS-2328P kann angeschlossene PoE-fähige Geräte wie IP-Telefone, Access Points und Überwachungskameras zusätzlich mit Strom über das Netzwerk versorgen. Dazu unterstützt der Switch die PoE-Standards IEEE 802.3af sowie IEEE 802.3at (PoE+) mit einer Gesamtleistung von bis zu 370 Watt.

Das Modell GS-2328F ist der erste "Glasfaser-Switch" von Lancom. Er ist laut Hersteller auf Datenübertragungen auch über größere Entfernungen von mehreren Kilometern ausgerichtet und mit 20 SFP-Ports, 4 Combo-Ports sowie 4 SFP+-Ports ausgestattet. Er erreicht auf der Backplane ebenfalls einen Durchsatz von bis zu 128 GBit/s. Lancom sieht das Gerät als "ideale zentrale Verteilungsinstanz im Netzwerk für die Anbindung weiterer Switches".

Alle drei neuen Switches unterstützen Port-Bündelung nach IEEE 802.3ad mit LACP. Nach Angaben des Herstellers lassen sich damit durch eine Zusammenfassung der Uplink-Ports Geschwindigkeiten von bis zu 40 GBit/s erreichen.

Management auch per Cloud möglich

Zum Management der Geräte dienen entweder die bislang bereits angebotenen Tools des Herstellers oder die Lancom Management Cloud (LMC). An weiteren Funktionen unterstützen die Switches unter anderem IEEE 802.1X, Quality of Service (QoS) sowie VLAN-Tagging nach IEEE 802.1q. Dank Dual-Stack-Implementierung können die Geräte sowohl in reinen IPv4-, reinen IPv6- oder in gemischten Umgebungen eingesetzt werden.

Für den GS-2328 verlangt Lancom 1.090 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer, für den GS-2328P werden 1.490 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer fällig. Beide sind nach Angaben von Lancom bereits erhältlich. Der GS-2328F soll ebenfalls noch diesen Monat zu einem Preis von 1.290 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer erscheinen. Als Bezugsquellen für die neuen Produkte listet die Handelsvergleichsplattform ITscope momentan aber noch keine Anbieter auf. Nur bei Wortmann befindet sich etwa der GS-2328 "im Zulauf". (rw)