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Ein Systemhaus aus der Schweiz macht es vor

Managed Security Services boomen

Rebecca Hasert arbeitet als Redakteurim bei der Press'n'Relations GmbH in Ulm
Wachsendes Sicherheitsbedürfnis kleinerer und mittelgroßer Firme spielt Managed Security Service Providern (MSSP) in die Karten.

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) gelten als das Rückgrat der Volkswirtschaft. In Deutschland, in Österreich und in der Schweiz liegt ihr Anteil an der Gesamtzahl aller Firmierungen bei über 99 Prozent. Für gewöhnlich bleibt für die IT neben dem Tagesgeschäft nur wenig Zeit: Es muss halt laufen.

Thierry Kramis, Geschäftsführer des Schweizer Systemhauses Seabix AG: "Das Partnerprogramm von WatchGuard sowie die zentralen Management-Möglichkeiten ermöglichen uns eine wirtschaftliche Abbildung unserer Services."
Thierry Kramis, Geschäftsführer des Schweizer Systemhauses Seabix AG: "Das Partnerprogramm von WatchGuard sowie die zentralen Management-Möglichkeiten ermöglichen uns eine wirtschaftliche Abbildung unserer Services."
Foto: Seabix AG

Getrieben durch steigende Komplexität wird dieser Bereich daher zunehmend zum Outsourcing-Thema. Gerade dem Aspekt der IT-Sicherheit kommt vor dem Hintergrund ausgeklügelter Ransomware-Attacken und Schlagzeilen-bestimmender Hacker-Übergriffe besonders hohe Bedeutung zu. Die Nachfrage nach spezifischen Services wächst, wie Thierry Kramis, Geschäftsführer des Schweizer Systemhauses Seabix AG, jeden Tag aufs Neue erlebt.

Finanz- und Gesundheitsdienstleister als Kunden

"Das Sicherheitsbedürfnis der Unternehmen ist in den letzten drei Jahren nahezu explodiert", so Kramis. "Das bezieht sich nicht nur auf die Menge der Anfragen. Unsere Kunden, die insbesondere in datenschutzsensiblen Bereichen wie der Healthcare-Branche oder dem Finanzumfeld tätig sind, fordern auch ein deutlich höheres Sicherheitslevel als noch vor wenigen Jahren."

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Channel meets Cloud, 28. Februar 2019

Systemhäuser müssen Cloud-fähig werden, um ihren Kunden die passenden Lösungen anzubieten. Auf dem Channel meets Cloud-Kongress am 28. Februar 2019 in München zeigen Service Provider, wie das Cloud- und Managed-Service-Geschäft gelingt.
Rechtsseminar zur DSGVO

Laut dem Geschäftsführer ging es am Anfang der Geschäftstätigkeit als sogenannter Managed Security Service Provider (MSSP) vor allem um Leistungen im Rahmen von Antivirus, sicherer Standortvernetzung, Intrusion Prevention oder Spam. "Inzwischen bestimmen Malware, Ransomware und auch Data Loss Prevention die Agenda - wobei die oft kleinen Kunden mit den technischen Begriffen meist wenig anfangen können", wie Kramis verrät: "Sie wollen zum Beispiel, dass ihre Patienten- oder auch die verwalteten Kreditkartendaten bestmöglich geschützt sind, die Technologie oder der Hersteller dahinter spielen kaum eine Rolle."

Entsprechend gestaltete sich auch die Entwicklung des Angebots der Seabix AG, die mit ihren Leistungen rund um Netzwerk, Telefonie, Mail, Dokumente, Server und Workplace insbesondere Unternehmen mit zehn bis 150 Mitarbeitern adressiert. Da viele der inzwischen über 5.000 Kunden Gewähr brauchen, dass ihre Prozesse und Daten unter dem Schutzmantel der Schweizer Rechtssprechung verbleiben, erbringt Seabix den Großteil der Leistungen aus dem Rechenzentrum der Swisscom.

Die umfangreichen Visualisierungsmöglichkeiten von WatchGuard Dimension zeigen auf, wie und wo welche Angriffsversuche stattgefunden haben. Zudem unterstützen die intuitiven Auswertungen das Seabix-Team im Rahmen des Traffic Managements.
Die umfangreichen Visualisierungsmöglichkeiten von WatchGuard Dimension zeigen auf, wie und wo welche Angriffsversuche stattgefunden haben. Zudem unterstützen die intuitiven Auswertungen das Seabix-Team im Rahmen des Traffic Managements.
Foto: WatchGuard

Sicherheit ist dabei ein allumfassendes Thema, daher kam es dem 2004 gegründeten IT-Systemhaus vor allem darauf an, die diesbezügliche Eintrittsschwelle so gering wie möglich anzusetzen. Der MSSP-Ansatz war die logische Konsequenz.