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Cloud Adoption and Risk Report

McAfee: Schwachstelle in der Cloud sind oft die Nutzer



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist in München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
So sicher, wie erhofft, sind die Daten in der Cloud meist nicht. Das größte Risiko sind dabei laut McAfee oft die eigenen Mitarbeiter.
 "Versehentliches Teilen, Collaboration-Fehler in SaaS-Umgebungen, fehlerhafte Konfigurationen im Bereich IaaS/PaaS sowie andere Bedrohungen für die Cloud nehmen stark zu." Rajiv Gupta, Senior Vice President Cloud Security Business bei McAfee
"Versehentliches Teilen, Collaboration-Fehler in SaaS-Umgebungen, fehlerhafte Konfigurationen im Bereich IaaS/PaaS sowie andere Bedrohungen für die Cloud nehmen stark zu." Rajiv Gupta, Senior Vice President Cloud Security Business bei McAfee
Foto: McAfee

Ihre Daten in der Cloud sind weniger gut geschützt als Unternehmen vermuten, warnt McAfee. Das amerikanische Sicherheitsunternehmen hat sich mit der Thematik in seinem neuen "Cloud Adoption and Risk Report" beschäftigt. Die Schwachstelle der Cloud sind dabei laut McAfee oft die Nutzer selber. So werden seit 2016 23 Prozent häufiger sensible Daten über einen öffentlichen Link geteilt. Insgesamt würden 21 Prozent aller in der Cloud gespeicherten Daten sensible Informationen enthalten.

Rund 48 Prozent aller Dateien, die Anwender in die Cloud kopieren, würden "früher oder später auch geteilt". Mehr als jeder fünfte Cloud-Nutzer teile Dateien auch extern. Dazu kommt die Gefahr durch kompromittierte Nutzer-Accounts. In 80 Prozent aller untersuchten Organisationen würde mindestens einmal monatlich ein entsprechender Vorfall auftreten. Von nahezu allen (92 Prozent) aller Organisationen kursieren laut McAfee gestohlene Login-Daten im Dark Web.

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Verschlimmert wird die Lage zudem durch durchschnittlich 2.200 fehlerhafte Konfigurationen, die in öffentlichen Cloud-Instanzen (sowohl IaaS als auch PaaS) gefunden wurden. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Zahl aller gefährlichen Ereignisse durchschnittlich um fast 28 Prozent gestiegen. Betrachtet man nur die Ereignisse im Zusammenhang mit Office 365 von Microsoft, dann liege die Zahl sogar bei 63 Prozent.

McAfee: Der Anteil der Nutzer, die Dateien über die Cloud teilen, wächst kontinuierlich.
McAfee: Der Anteil der Nutzer, die Dateien über die Cloud teilen, wächst kontinuierlich.
Foto: McAfee

"Versehentliches Teilen, Collaboration-Fehler in SaaS-Umgebungen, fehlerhafte Konfigurationen im Bereich IaaS/PaaS sowie andere Bedrohungen für die Cloud nehmen stark zu", kommentiert Rajiv Gupta, Senior Vice President Cloud Security Business bei McAfee, die Ergebnisse der Studie.