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McAfee: Vista ist unsicher

04.10.2006
"Vista ist unsicherer als die vorhergehenden Windows-Versionen", behauptet das Top-Managemet von McAfee.
"Vista ist unsicherer als die vorhergehenden Windows-Versionen", behauptet McAfee-CEO George Samenuk.
"Vista ist unsicherer als die vorhergehenden Windows-Versionen", behauptet McAfee-CEO George Samenuk.

"Vista ist unsicherer als die vorhergehenden Windows-Versionen", behauptet das Top-Managemet von McAfee. "Wir sind sehr beunruhigt über diese Tatsache", sagte der CEO des Security-Spezialisten, George Samenuk, auf einer Veranstaltung in New York. "Vista wird allen Internet- und PC-Anwendern schaden".

Vor allem zwei Sicherheitselemente in Microsoft neuem Betriebssystem bereiten McAffe Sorgen: So wird in der 64-Bit-Version von Vista der Kernel durch eine "PatchGuard" genannten Funktion vor externen Angriffen geschützt. "Unsere Kunden wollten dies so haben", behauptet Microsoft. "Sie wechseln doch auch nicht ihre Zündkerzen, während der Motor läuft", zieht Produktmanager Stephen Toulouse einen Vergleich.

McAffe bemängelt aber die Tatsache, dass auch dazu berechtigte Dritte nicht auf diesen Kernel zugreifen dürfen. Das wäre zum Beispiel nötig, um dort eigene Sicherheits-Features einzubauen.

"PatchGuard ist nicht neu in Vista", kommentiert dies Bruce McCorkendale, ein Spezialist von Symantec. Dennoch teilt auch dieser Security-Anbieter die Besorgnis von McAfee. Man habe zwar Microsoft gebeten, den "PatchGuard" bereits in der 64-Bit-Edition von Windows XP entsprechend zu modifizieren, leider ohne erfolg, so der Symantec-Techniker: "Da sind sich alle Anbieter von fortgeschrittener Sicherheitstechnologie einig. PatchGuard stört uns bei unserem Job", so McCorkendale.

Allerdings betrifft dieses "Problem" nur fünf Prozent der Unternehmen mit über 100 Beschäftigen. So viele von ihnen haben nämlich lat Jupiter Research 64-Bit-Versionen von Windows im Einsatz. "Dieser Anteil wird in Zukunft auch nicht signifikant zulegen", glaubt Jupiter-Analyst Joe Wilcox.