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Umsatz-Ranking der Online-Händler

Media Markt greift Notebooksbilliger.de an

Dr. Matthias Hell ist Experte in Sachen E-Commerce und Retail sowie ein Buchautor. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in renommierten Handelsmagazinen und E-Commerce-Blogs. Zuletzt erschien seine Buchveröffentlichung "Local Heroes 2.0 – Neues von den digitalen Vorreitern im Einzelhandel".
Elektronik bleibt die Top-Kategorie: Fünf der zehn umsatzstärksten Online-Händler Deutschlands gehören zum Produktsegment Unterhaltungselektronik. Top-Elektronikversender Notebooksbilliger.de muss sich gegen Konkurrenz wappnen.
Die Top Ten der deutschen Onlineshops nach EHI Retail und Statista
Die Top Ten der deutschen Onlineshops nach EHI Retail und Statista
Foto: EHI

Notebooksbilliger.de ist weiterhin der umsatzstärkste Elektronikversender Deutschland. Mit einem auf 706 Millionen Euro bezifferten Umsatz in 2016 kommt das Unternehmen im jährlichen Online-Händler-Ranking von EHI Retail und Statista erneut auf Platz 4 - hinter Amazon, Otto und Zalando. Doch anderes als in den Vorjahren steht Notebooksbilliger.de nicht mehr ganz unangefochten dar: Mediamarkt.de, das im Vorjahr mit einem Umsatz von 218,9 Millionen Euro noch auf Rang 18 lag, hat einen Sprung auf Platz 6 gemacht und setzt mit 532,8 Millionen Euro zum Sprung auf Notebooksbilliger.de an. Will der Branchenvorreiter auch im nächsten Jahr die Pole Position im Elektroniksegment halten, muss der neue CEO Oliver Ahrens für kräftigere Wachstumsimpulse sorgen.

Auch Cyberport präsentiert sich mit einem Umsatz von 517,4 Millionen Euro weiterhin stark auf Platz 7. Ebenfalls in den Top Ten: Conrad mit 471,8 Millionen Euro auf Platz 8 sowie Alternate.de mit 432,3 Millionen Euro auf Platz 10. Im kompletten Ranking der 100 umsatzstärksten deutschen Online-Händler sind insgesamt 21 Anbieter dem Segment Elektronik zuzuordnen:

Die umsatzstärksten deutschen Elektronikversender

Platz im EHI-Ranking

Onlineshop

Umsatz in Dtld. 2016 in Mio. Euro

4

www.notebooksbilliger.de

706,0

6

www.mediamarkt.de

532,8

7

www.cyberport.de

517,4

8

www.conrad.de

471,8

10

www.alternate.de

432,3

13

www.apple.com/de/

344,5

14

www.saturn.de

338,4

19

www.mindfactory.de

261,0

28

www.redcoon.de

162,6

29

www.medion.com/de/

159,8

43

www.pearl.de

125,9

45

www.voelkner.de

121,3

51

www.comtech.de

119,0

61

www.druckerzubehoer.de

104,1

63

www.computeruniverse.net

100,0

65

store.hp.com/GermanyStore

97,6

66

www.dell.com

97,0

78

www.reichelt.de

77,7

80

www.ao.de

75,5

85

www.elektroshopwagner.de

69,0

97

www.jacob.de

56,7

Erfolg mit Multi-Shop-Strategie

Für die Autoren der Studie von EHI Retail und Statista ist das Online-Händler-Ranking ein Beweis für die Zugkraft von Multi-Shop- und Marktplatz-Strategien. "Es ist kein Zufall, dass gerade die Top-3-Onlineshops auch als Plattform bzw. Marktplatz agieren, da ihre große Kundenbasis ihnen einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Die Beispiele Otto und Media-Saturn zeigen aber, dass auch eine Multi-Shop-Strategie erfolgreich sein kann", so Christoph Langenberg, E-Commerce-Experte beim EHI. So würden Mediamarkt.de, Saturn.de und Redcoon.de, die alle zum selben Unternehmen gehören, zusammengerechnet mit einem Umsatz von 1,03 Mrd. Euro an vierter Stelle rangieren. Mit ihren unterschiedlichen Shops könnten die Unternehmen verschiedene Zielgruppen erreichen und deren individuelle Shopping-Bedürfnisse bedienen. Zugleich besetzten sie wichtige Nischen in einem dynamischen Markt.

Die Angaben der Studie beruhen auf einer Händler-Befragung (EHI) und Statista-Hochrechnungen auf Basis einer Regressionsanalyse sowie Unternehmensangaben aus Geschäftsberichten, Pressemitteilungen und Unternehmenswebsites. Schwerpunkt der Untersuchung waren B2C-Onlineshops. Berücksichtigt wurde der Umsatz mit physischen Gütern. Der Umsatz mit digitalen Gütern wie Apps und Streaming-Diensten von Shops, z.B. Apple iTunes und Spotify, wurde nicht berücksichtigt. Betreibt ein Unternehmen mehrere Onlineshops, so wurde jeder Shop separat betrachtet. Als E-Commerce-Umsatz betrachten die Studienautoren den Nettoumsatz des jeweiligen Onlineshops im Jahr 2016, bereinigt von Retouren, exkl. Umsatzsteuer und nur aus der reinen Geschäftstätigkeit des Onlineshops (ohne sonstige betriebliche Erträge des Unternehmens). (mh)