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Context-Zahlen

Mehr 3D-Drucker über den Channel

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Im vergangenen Jahr ist der Anteil der indirekt vertriebenen 3D-Drucker gestiegen. Allerdings ging der Channel-Anteil an den industriellen 3D-Drucker zurück.

Zunächst die guten Nachrichten: Bei kleineren 3D-Druckern, die in der Regel für unter 5.000 Dollar verkauft werden, wurden weltweit 64 Prozent des Umsatzes über den Channel realisiert. Dies geht auf Zahlen des Marktforschungsunternehmens Context hervor. Im Vorjahr lag demnach der Anteil noch bei 61 Prozent. Dabei hat der direkt vertriebene Anteil kaum gelitten: Er ist von 21 auf 20 Prozent gesunken. Zurückgegangen ist vor allem der Retail-Anteil, den Context nicht zum Channel zählt. 2015 entfielen noch 17 Prozent der Umsätze auf die Flächenmärkte. 2016 waren es nur noch 11 Prozent.

Während der Umsatzanteil des Channels bei kleineren 3D-Druckern steigt, geht er bei professionellen Geräten jenseits der 10.000-Dollar-Grenze zurück.
Während der Umsatzanteil des Channels bei kleineren 3D-Druckern steigt, geht er bei professionellen Geräten jenseits der 10.000-Dollar-Grenze zurück.

Für Chris Connery, VP for Global Analysis bei Context, ist dies eine übliche Entwicklung: "Wenn Märkte wachsen, entwickeln sich auch die entsprechenden Distributionskanäle", weiß der Context-Analyst. Bei der Diskussion über 3D-Drück werde oft vernachlässigt, wie wichtig die Absatzstrukturen für Erfolg seien.

Channel schwächelt bei professionellen 3D-Druckern

Im professionellen und industriellen 3D-Druck-Segment, das vor allem 3D-Drucker in der Preiskategorie von 10.000 Dollar aufwärts enthält, ging der Channel-Anteil hingegen zurück.

Rund 40 Prozent der Umsätze entfielen hier auf das Direktgeschäft. Im Vorjahr waren es noch 31 Prozent. Der indirekte Kanal ist geprägt durch eine einstufige Vertriebsstruktur mit auf 3D-Druck und CAD spezialisierten Handelshäusern. 2015 entfielen noch 65 Prozent der Umsätze auf diesen Kanal. 2016 waren es nur noch 57 Prozent.