OneDrive

Microsoft bringt Personal Vault für alle Nutzer

Denise Bergert ist Fotografin und IT-Journalistin aus Chemnitz.
Ab sofort können alle Nutzer von Microsofts OneDrive auf den neuen Sicherheitsbereich Personal Vault zugreifen.

Im Juni 2019 hatte Microsoft mit Personal Vault einen speziellen Sicherheitsbereich für den Cloud-Speicher OneDrive angekündigt. Der virtuelle „Tresorraum“ ist durch eine PIN, die Zwei-Faktor-Authentifizierung oder einen biometrischen Faktor – wie etwa den Fingerabdruck – gesichert. Im Personal Vault können empfindliche Dateien abgelegt werden, die dort besonders gut vor dem Zugriff durch Dritte geschützt sind. Werden sie auf dem lokalen Rechner gespeichert, können sie zusätzlich mit Bitlocker verschlüsselt werden. Aus Sicherheitsgründen ist das Teilen dieser Dateien nicht möglich.

Nachdem der Personal Vault im Juni bereits in Neuseeland, Australien und Kanada getestet wurde, steht das Feature nun für alle OneDrive-Nutzer weltweit zur Verfügung. Nicht nur zahlende Kunden dürfen den Personal Vault nutzen, sondern auch OneDrive-Nutzer, die nur über einen Gratis-Account verfügen. Die müssen allerdings Einschränkungen in Kauf nehmen, denn mit einem kostenlosen OneDrive-Konto können im Personal Vault nur bis zu drei Dateien hinterlegt werden. Für Abonnenten mit 100 GB Speicher monatlich gilt diese Beschränkung ebenfalls. Unbeschränkten Speicherplatz im Personal Vault gewährt Microsoft nur Abonnenten mit höherem Speicher sowie Office-365-Home und -Personal-Kunden.

Microsoft gibt heute außerdem seine neuen Datenoptionen frei. Für jeweils 2 Euro können OneDrive-Nutzer im Monat beliebig oft zusätzliche 200 GB Speicher hinzubuchen. Diese Option steht jedoch nur für Office-365-Kunden zur Verfügung. Nutzer eines Gratis-Zugangs oder Abonnenten mit 100 GB im Monat können vom neuen Feature leider keinen Gebrauch machen.

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