Microsoft geht gegen EU-Bußgeld von 899 Mio EUR vor

09.05.2008
BRÜSSEL (Dow Jones)--Der US-Softwarekonzern Microsoft geht gegen das von der EU-Kommission im Februar verhängte Bußgeld von 899 Mio EUR vor. Das Unternehmen habe beim Europäischen Gerichtshof Erster Instanz die Annullierung der Entscheidung beantragt, teilte Microsoft am Freitag mit.

BRÜSSEL (Dow Jones)--Der US-Softwarekonzern Microsoft geht gegen das von der EU-Kommission im Februar verhängte Bußgeld von 899 Mio EUR vor. Das Unternehmen habe beim Europäischen Gerichtshof Erster Instanz die Annullierung der Entscheidung beantragt, teilte Microsoft am Freitag mit.

Die EU-Kommission hatte das Bußgeld gegen Microsoft wegen seiner Preispolitik verhängt. Die Gesellschaft aus Redmond habe unangemessen hohe Preise für die Bereitstellung von so genannten Schnittstellenspezifikationen für Arbeitsgruppen-Server verlangt, begründete die Kommission ihre Entscheidung im Februar. Der Hersteller habe damit seine Marktposition missbraucht und Auflagen der Kommission von 2004 nicht eingehalten.

Webseiten: http://www.microsoft.com http://www.ec.europa.eu -Von Peppi Kiviniemi, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 108, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/bam/nas

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