Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Windows 7

Microsoft verlängert Support bis 2023

Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Microsoft verlängert den Support-Zeitraum für Windows 7 Professional und Windows 7 Enterprise für Unternehmenskunden. Diese erhalten Extended Security Updates bis Januar 2023. Gegen Bezahlung.
Microsoft verlängert Support für Windows 7 bis 2023
Microsoft verlängert Support für Windows 7 bis 2023
Foto: Microsoft

Microsoft verlängert den Support-Zeitraum für Windows 7. Aber nur für Unternehmenskunden. Dabei handelt es sich um den so genannten „Extended Support“ für Windows 7. Denn Microsoft gibt seit dem 14. Januar 2015 nur noch Extended Support für Windows 7. Bisher plante Microsoft diesen Extended Support für Windows 7 mit Service Pack 1 bis zum 14. Januar 2020 anzubieten. So lange würde Microsoft für Windows 7 Sicherheits-Updates zur Verfügung stellen. Neue Funktionen dagegen gibt es im Rahmen des Extended Support nicht mehr. Microsoft informiert hier über seine Lifecycle-Richtlinien.

Der 14. Januar 2020 soll nun aber laut Microsoft US-Medienberichten nicht mehr die endgültige Deadline sein. Denn Microsoft sieht sich mit der Tatsache konfrontiert, dass viel Firmen ihr stabil laufendes und zuverlässiges Windows 7 SP1 nicht durch Windows 10 ersetzen wollen oder können – letzteres, weil speziell angefertigte Software mit Windows 10 nicht kompatibel ist.

Microsoft kündigte deshalb an, dass es gegen Bezahlung Sicherheits-Updates für Windows 7 bis Januar 2023 anbieten werde. Diese zusätzlichen Sicherheits-Updates heißen Extended Security Updates (ESU). Völlig neu ist diese Art von Sicherheits-Updates für alte Windows-Systeme nicht, denn gegen Bezahlung bietet Microsoft auch für das noch ältere Windows XP Sicherheits-Updates an. Dieser Service ist vor allem auch für Regierungseinrichtungen gedacht, auf deren Uralt-Rechnern immer noch Windows XP läuft. Auch Militäreinrichtungen nutzen oft noch XP. Hier einige Beispiele:

Vier britische Atom-U-Boote laufen noch mit Windows XP

Neuer britischer Flugzeugträger nutzt Windows XP

Wir suchen die Channel-freundlichsten Hersteller und Distributoren

Microsoft will die Extended Security Updates (ESU) aber nur für Nutzer von Windows 7 Professional und Windows 7 Enterprise im Rahmen von Volumenprogrammen anbieten, wie die Microsoft-Kennerin Mary Jo Foley schreibt. Die neuen Windows-7-ESU-Updates gibt es aber nur pro Gerät. Zudem soll die Gebühr, die Microsoft für die Updates verlangen wird, mit jedem Jahr steigen, wie Microsoft hier schreibt. Wichtig: Die Windows 7 Extended Security Updates (ESU) schließen auch Support für Office 365 ProPlus bis Januar 2023 mit ein.

Siehe auch: 10 Fragen und Antworten zur Windows-Lizenz

Die konkreten Preise für die Windows 7 Extended Security Updates (ESU) nennt Microsoft noch nicht, stattdessen raten die Redmonder, dass sich interessierte Kunden an ihren Microsoft-Partner wenden sollen.
(PC-WELT)