CeBIT 2012

Microsoft wirbt um Entwickler für Windows 8

05.03.2012
Microsoft will sein neues Betriebssystem Windows 8 mit einem reich bestückten App-Store starten. Auf der CeBIT in Hannover wirbt der Softwarekonzern deshalb um die Entwicklerszene. Über Windows 8 könnten Anwendungen auf 231 Märkten in mehr als 100 Sprachen vertrieben werden, kündigte Microsoft am Montag in Hannover an. Keine andere Plattform biete Entwicklern den Zugang zu so vielen Kunden.

Microsoft will sein neues Betriebssystem Windows 8 mit einem reich bestückten App-Store starten. Auf der CeBIT in Hannover wirbt der Softwarekonzern deshalb um die Entwicklerszene. Über Windows 8 könnten Anwendungen auf 231 Märkten in mehr als 100 Sprachen vertrieben werden, kündigte Microsoft am Montag in Hannover an. Keine andere Plattform biete Entwicklern den Zugang zu so vielen Kunden.

Windows 8, das im Herbst auf den Markt kommen soll, wird nicht nur auf PCs und Laptops laufen, sondern ist auch für die Nutzung auf den derzeit begehrten Tablet-Computern ausgelegt. Zudem sollen künftige Versionen des mobilen Betriebssystems Windows Phone auf dem gleichen Software-Kern aufsetzen.

Vor einigen Tagen hatte Microsoft die Beta-Version von Windows 8 veröffentlicht. Bereits in den ersten 24 Stunden ist das System nach Angaben von Microsoft eine Million Mal heruntergeladen worden. 1500 Entwickler hätten sich innerhalb von 36 Stunden angemeldet und wollten Apps für Windows 8 produzieren.

Zu den ersten deutschen Anbietern einer Anwendung unter dem neuen Windows zählt das Berliner Start-up 6Wunderkinder, das mit seinem Aufgaben-Manager Wunderlist auf Apples iPhones und iPads bereits erfolgreich gestartet war. Wunderlist werde es künftig auch unter Windows 8 geben, kündigte Unternehmenschef Christian Reber auf der CeBIT an. Reber hob die weite Verbreitung von Windows hervor. "Wir sind nicht nur vom Metro-Design-Ansatz überzeugt, sondern sehen für uns auch ein riesiges Potenzial, über Windows 8 künftig noch weitaus mehr Menschen als bisher mit unseren Ideen und Apps zu erreichen", sagte Reber. (dpa/kv)

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