Managed Services

N-able integriert Microsoft Intune in N-central



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist im Süden von München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
MSPs haben nun die Möglichkeit, die mit Microsoft Intune verwalteten Anwendungen und Geräte ihrer Kunden in N-central zu integrieren und dort zu überwachen.
"Die Verwaltung von Geräten in zwei Systemen kann zeitraubend sein." Mav Turner, Group Vice President of Products bei N-able (früher SolarWinds MSP)
"Die Verwaltung von Geräten in zwei Systemen kann zeitraubend sein." Mav Turner, Group Vice President of Products bei N-able (früher SolarWinds MSP)
Foto: Solarwinds

Die im vergangenen Juli von damals noch SolarWinds MSP und Microsoft angekündigte Zusammenarbeit, um N-central und Intune miteinander zu verbinden, ist nun fertig. Aus SolarWinds MSP ist mittlerweile aber wieder N-able geworden, auch wenn das Unternehmen nach eigenen Angaben nicht von dem SolarWinds-Hack betroffen gewesen ist. Der Name N-able stammt von einem gleichnamigen US-Hersteller, den SolarWinds Anfang 2013 übernommen hatte. Dank der jetzt erfolgten Integration können Managed Service Provider (MSPs) mit Microsoft Intune verwaltete Anwendungen und Geräte erkennen und dann über das Dashboard von N-central überwachen.

Verwaltung in nur noch einem Dashboard

Das N-central-Dashboard ermöglicht nach Angaben der Partner einen zentralen Zugriff auf alle Alarm- und Warnmeldungen. Außerdem lassen sich konsolidierte Berichte erstellen, um etwa die Datensicherheit zu erhöhen und um die Effizienz von Management sowie Monitoring zu verbessern. Zugriffe auf mit Intune verwaltete Geräte können nun zudem über N-central identifiziert und authentifiziert werden. Anschließend lassen sich von N-central bereitgestellte Professional- oder Essential-Agenten auf den Endgeräten installieren.

Darüber hinaus können in Intune angelegte Profile jetzt über N-central auf mehrere Kunden angewendet werden. Warnmeldungen über zum Beispiel veränderte Zustände eines Geräts lassen sich zudem an das MSP-eigene PSA- oder Ticketing-System übermitteln. Detailliertere Berichtsdaten sollen außerdem umfassendere Einblicke in den Kundenstamm eines MSPs ermöglichen.

Bereicherung für die Partner

"Die Verwaltung von Geräten in zwei Systemen kann zeitraubend sein und das Hantieren mit zwei unterschiedlichen Dashboards, etwa für den Abgleich von Richtlinien und zum Abrufen von Alarm- und Warnmeldungen, birgt eine potenzielle Fehlerquelle", so Mav Turner, Group Vice President of Products bei N-able. Die Integration sei daher eine große Bereicherung für die Partner: "Sie gestattet ihnen, alle Funktionen auf noch einfachere Weise in vollem Umfang zu nutzen." Dies wiederum steigere die Effizienz und Leistungsfähigkeit der IT-Techniker, erhöhe die Sicherheit und biete MSPs die Gelegenheit, "ihren Kunden einen einzigartigen Service zu bieten".

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