Data-Protection-as-a-Service (DPaaS)

N-able stellt Desaster-Recovery-Lösung als Service vor



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist im Süden von München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
N-able will seinen Partnern jetzt die Möglichkeit bieten, in das Geschäft mit Cloud-basierten Datensicherungen einzusteigen.
"Heute gibt es kaum noch ein Unternehmen, das Microsoft 365 nicht einsetzt. Das gleiche Konzept übertragen wir mit Cove nun auf die Datensicherung." Chris Groot, General Manager, Cove Data Protection bei N-able
"Heute gibt es kaum noch ein Unternehmen, das Microsoft 365 nicht einsetzt. Das gleiche Konzept übertragen wir mit Cove nun auf die Datensicherung." Chris Groot, General Manager, Cove Data Protection bei N-able
Foto: N-able

Der im vergangenen Jahr aus Solarwinds hervorgegangene MSP-Spezialist N-able bringt eine eigene DPaaS-Lösung (Data-Protection-as-a-Service) auf den Markt, die Kunden vor Datenausfällen schützen soll. Die Plattform, die den Namen Cove Data Protection erhalten hat, soll die Datensicherung für Backup und Desaster Recovery in den Unternehmen modernisieren. Damit will N-able auch den Schutz vor Ransomware-Attacke verbessern.

Cloud First!

Cove wurde nach Angaben des Anbieters nach dem Cloud-First-Ansatz und nicht wie sonst meist üblich nach dem Image-basierten Prinzip entwickelt. Bei solchen Lösungen werden die meisten Cloud-Funktionen laut N-able erst nachträglich hinzugefügt. Das steigere ihre Komplexität noch weiter.

"Heute gibt es kaum noch ein Unternehmen, das Microsoft 365 nicht einsetzt", erläutert Chris Groot, General Manager, Cove Data Protection bei N-able. Das gleiche Konzept übertrage man mit Cove nun auf den Bereich der Datensicherung. Groot ist seit Anfang des Jahres bei N-able.

Als wichtigsten Vorteil von Cove nennt N-able daher auch zuerst den Appliance-freien, direkten Cloud-Ansatz. Das mache teure Infrastruktur überflüssig und unterstütze zudem die Partner bei ihrem Wachstum. Ein weiterer Vorteil ist die zentrale Managementoberfläche für Server, Workstations und Microsoft-365-Daten.

Backups lassen sich mit Cove zum Beispiel alle 15 Minuten durchführen. Dabei werden laut Anbieter bis zu 60 Mal weniger Daten verschoben als bei lokalen Backups. Außerdem habe man zum Beispiel die Wiederherstellungszeiten verbessern können. Zusätzlich bietet N-able Standby-Images der virtuellen Server an, die am Standort der Wahl eingesetzt werden können.

Zur Datenspeicherung stehen laut N-able rund 30 Rechenzentren zur Verfügung, um auch regionale Backups zu ermöglichen. Cove Data Protection ist nach Angaben von N-able ab sofort für MSPs in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

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