Spot PC

NetApp bringt Desktop-as-a-Service-Lösung auf den Markt



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist im Süden von München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Der DaaS-Markt kommt in Fahrt. Erst hat Microsoft mit Windows 365 ein Angebot vorgestellt, nun zieht NetApp mit Spot PC nach.
Wenn es nach Microsoft und NetApp geht, kommt der PC in Zukunft aus der Cloud.
Wenn es nach Microsoft und NetApp geht, kommt der PC in Zukunft aus der Cloud.
Foto: metamorworks - shutterstock.com

Der amerikanische Cloud- und Storage-Spezialist NetApp hat in Zusammenarbeit mit Microsoft einen eigenen DaaS-Dienst (Desktop-as-a-Service) entwickelt. Das neue Produkt namens "Spot PC" basiert auf der eigenen Automatisierungslösung Spot sowie der Azure-Virtual-Desktop-Infrastruktur. Erst vor kurzem hat Microsoft mit Windows 365 ein eigenes DaaS-Angebot für Unternehmen vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Windows-Version, die für einen monatlichen Festpreis komplett aus der Cloud gestreamt und nicht fest auf einem Rechner installiert wird.

Cloud-PC zu kalkulierbaren Kosten

Auch Spot PC wird für einen fixen Abopreis angeboten, soll aber trotzdem einen Schritt weitergehen. So kann der Dienst die Verbindung zu Microsoft Azure herstellen, die Anbindung an den Azure-Verzeichnisdienst übernehmen, alle notwendigen Daten aus der VDI-Umgebung migrieren und zuletzt das Application Lifecycle Management sicherstellen. Nach Angaben von NetApp liegen die Kosten dafür um bis zu 50 Prozent unter denen der Wettbewerber.

Anthony Lee, Senior Vice President und General Manager des NetApp-Geschäftsbereichs Public Cloud Services, schreibt in einem Blog-Post, dass Spot PC Funktionen wie ein vereinfachtes und verschlanktes Onboarding, Datenmigration, Anwendungsvalidierung sowie Lebenszyklus-Management als Service auch für größere Unternehmen ermögliche. Insbesondere die Partner würden von den umfangreichen Multi-Tenant-Möglichkeiten sowie den fortgeschrittenen Optimierungen profitieren, ist Lee überzeugt.

Den Partnern steht zudem ein zentrales Dashboard zur Verfügung, über das sie auch mehrere Kunden verwalten können. Unter anderem lassen sich über das Dashboard Updates ausrollen und die angebundenen Server, Speichermedien, Workspaces sowie Nutzer managen. Spot PC kann als eigenständige Lösung, als vollständig verwaltete Cloud-Desktops auf Azure Virtual Desktop oder zusammen mit Windows 365 erworben werden.

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