Notebook-Zukunft

Neue Centrino-Prozessoren von Intel

Malte Jeschke war bis März 2016 Leitender Redakteur bei TecChannel. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit professionellen Drucklösungen und deren Einbindung in Netzwerke. Daneben gehört seit Anbeginn sein Interesse mobilen Rechnern und Windows-Betriebssystemen. Dank kaufmännischer Herkunft sind ihm Unternehmensanwendungen nicht fremd. Vor dem Start seiner journalistischen Laufbahn realisierte er unter anderem für Großunternehmen IT-Projekte.

Beschleunigung mit SSE4

Intel integriert bei den Penryn-CPUs erstmals den SSE4-Befehlssatz. Die 47 neuen Instruktionen sollen Applikationen aus vielen Bereichen beschleunigen. Intel führt hier vektorbasierende Compiler, Enkodieren von Videos, Bildbearbeitung, Spiele, Textverarbeitung sowie Serverapplikationen auf.

SSE-Historie: Die beschleunigenden Multimedia-Erweiterungen starteten bei Intel 1997 mit MMX. Mit der Vorstellung des Pentium III im Jahr 1999 gab es dann die erste SSE-Variante.
SSE-Historie: Die beschleunigenden Multimedia-Erweiterungen starteten bei Intel 1997 mit MMX. Mit der Vorstellung des Pentium III im Jahr 1999 gab es dann die erste SSE-Variante.

3D-Anwendungen sollen beispielsweise von der SSE4-Instruktion Streaming Load „MOVNTDQA“ besonders profitieren. Der Befehl erhöht die Bandbreite beim Lesen von Daten aus dem Grafik-Frame-Buffer. Mit MOVNTDQA lässt sich eine volle Cache-Line mit 64 statt 8 Byte einlesen – die theoretische Bandbreite wird achtfach höher.

SSE4: Die 47 neuen Befehle beschleunigen Video-, Audio- und Bildbearbeitung ebenso wie Spiele und 3D-Content.
SSE4: Die 47 neuen Befehle beschleunigen Video-, Audio- und Bildbearbeitung ebenso wie Spiele und 3D-Content.