HDDs für Überwachungssysteme

Neue SMR-Festplatten speichern bis zu 64 HD-Streams



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist im Süden von München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Zwei neue SMR-Festplatten ergänzen die auf Videoüberwachungssysteme ausgelegte S300-Palette von Toshiba. Sie bieten Kapazitäten von 4 und 6 TByte.
Die neuen S300-Modelle von Toshiba bieten Kapzitäten von 4 und 6 TByte.
Die neuen S300-Modelle von Toshiba bieten Kapzitäten von 4 und 6 TByte.
Foto: Toshiba

Toshiba Electronics Europe bringt zwei neue SMR-Festplatten (Shingled Magnetic Recording) der S300-Serie auf den Markt, die auf die Nutzung in Videoüberwachungssystemen ausgelegt ist. Die neuen Modelle sind mit Kapazitäten von 4 beziehungsweise 6 TByte erhältlich und nach Angaben des Herstellers "optimal für kleine und mittelgroße Umgebungen geeignet". Als mögliche Einsatzzwecke nennt Toshiba Sicherheitssysteme wie Netzwerkvideorekorder (NVR) und digitale Videorekorder (DVR).

Mit integrierter Dämpfung

Dank der integrierten Rotationsschwingungs-Sensoren lassen sich die Festplatten der S300-Serie auch in Mehrschachtsystemen einsetzen, wie sie etwa in gängigen NAS-Servern zu finden sind. Normale HDDs sind dafür weniger gut geeignet, da sie immer wieder Schwingungen aussenden, die sich verstärken können. Die Sensoren in den S300-Modelle erfassen dagegen nach Angaben von Toshiba die auftretenden Stöße sowie Rotationsschwingungen und dämpfen sie.

Die Laufwerke sind im 3,5-Zoll-Format verfügbar und arbeiten mit 5.400 Umdrehungen pro Minute. Sie unterstützen nun HD-Streams von bis zu 64 Videokameras. Bisher waren es 32. Außerdem hat Toshiba die Puffergröße für die Datenübertragung von hochauflösenden Kameras auf 256 MB erhöht. Weiterhin erhältlich sind die S300-Modell mit 1 beziehungsweise 2 TByte Speicherplatz. Die MTTF (Mean Time to Failure) beträgt bis zu einer Million Stunden. Außerdem können die Modelle laut Toshiba jährlich eine Workload von bis zu 180 TByte verarbeiten.

Mit den neuen Modellen der S300-Reihe könne man die Anforderungen an Speicherlösungen für die Videoüberwachung perfekt erfüllen, ist Larry Martinez-Palomo, General Manager der Storage Products Division von Toshiba Electronics Europe, überzeugt. "Die neuen HDDs mit 4 und 6 TByte verbessern die TCO (Total Cost of Ownership ) für kleine und mittelständische Unternehmen bei gleichbleibender Leistung, Qualität und Zuverlässigkeit", so Martinez-Palomo.

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