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Gionee M7 Plus

Neues Luxus-Smartphone aus China

05.12.2017
Von Marvin Tobisch
Schon immer fasziniert von allem rund um Computer zog Marvin Tobisch 2010 nach München und schloss sich (damals noch studienbegleitend) der PC-WELT an. Im Laufe der Jahre hat er dabei im Downloadbereich für Ordnung gesorgt, Ratgeber und News zu Online- und Gaming-Themen geschrieben und ist mittlerweile für die SEO-gerechte Optimierung von Artikeln verantwortlich. Seine Freizeit verbringt er gern mit dem Lernen immer neuer Programmiertricks im Webbereich oder mit dem Reisen auf dem Rücken seiner BMW F 800 GS. Mehr zu diesen Leidenschaften findet man auf seiner persönlichen Motorrad-Webseite in-fremden-gefilden.de
Das Gionee M7 Plus protzt mit Gold-Optik, randlosem Display, 5000mAh-Akku und das für umgerechnet 559 Euro.
Edel und korpulent - das kann das neue Gionee M7 Plus.
Edel und korpulent - das kann das neue Gionee M7 Plus.
Foto: Gionee

Vor kurzem hat der chinesische Hersteller Gionee bei einem Event eine ganze Reihe von Smartphones vorgestellt: Das S11S, S11, S11 lite, M7 mini, F205 und das M7 Plus. Vor allem letzteres sticht dabei mit seinem ungewöhnlichen Design ins Auge und stellt das neue Flaggschiff des Konzerns dar.

Royale Optik

Das M7 Plus verzichtet dabei auf die Metalloptik der Geschwistersmartphones S11 und S11 Lite und präsentiert sich stattdessen im edlen Kalbsleder-Look, der die Rückseite des vergoldeten Metallgehäuses verdeckt. Auch von vorne macht das Smartphone durch den riesigen 18:9-Bildschirm einen guten Eindruck. An den Seiten hat das Display dabei praktisch keinen Rand, während die Ränder oben und unten in königsblau statt schwarz lackiert sind und dadurch - wenn überhaupt - durch eine gewisse Eleganz auffallen.

Bemerkenswert ist auch die schiere Größe des M7 Plus: Mit 6,43 Zoll ist das Display weit größer als das des iPhone X (5,8" Zoll) oder das des Galaxy S8+ (6,2 Zoll). In Kombination mit der im Vergleich zum iPhone X (7,7 mm) und Galaxy S8+ (8,1 mm) ebenfalls höheren Tiefe (8,7 mm) und den harten Kanten wirkt das Smartphone ziemlich mächtig und ist keineswegs etwas für kleine Taschen.

Die Technik im Detail

Sogar die Dual-Camera gibt sich bewusst rechteckig.
Sogar die Dual-Camera gibt sich bewusst rechteckig.
Foto: Gionee

Beim Gionee M7 Plus fällt vor allem erst einmal das riesige AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2.160 x 1.080 Pixeln auf, das 86% der Vorderseite bedeckt. Darunter verbirgt sich ein Snapdragon 660-Prozessor, der von üppigen 6 GB RAM und 128 GB erweiterbaren Speicher flankiert wird.

Auf der Rückseite kommt ein Dual-Camera zum Einsatz: Eine mit 16 Megapixel und die andere mit 8 Megapixel. Dazu kommt die obligatorische Selfie-Kamera auf der Vorderseite, ebenfalls mit 8 Megapixel.

Gionee gibt außerdem an, dass das M7 Plus wie auch viele andere Flaggschiffs-Smartphones der Firma mit Dual Security Chips ausgestattet ist - einen für Datenverschlüsselung und einen für sicheres Bezahlen und zur Unterstützung des Fingerabdruckscanners (der sich hinten neben der Dual-Camera befindet).

NFC, Dual-Band-WLAN, Plätze für Dual-SIM und Bluetooth 5.0 sind ebenfalls mit an Bord. Als Betriebssystem nutzt Gionee Android bei alledem 7.1 Nougat und die hauseigene Benutzeroberfläche Amigo OS 5.0, das hierzulande wohl eher unbekannt ist.

Ungewöhnlich: Ein Akku fürs Leben

Das Display ist mit über 6,4 Zoll riesig und geht von Rand zu Rand.
Das Display ist mit über 6,4 Zoll riesig und geht von Rand zu Rand.
Foto: Gionee

Ein echtes Highlight des M7 Plus dürfte wohl der mit 5000 mAh sehr größzügig bemessene Akku sein, der dem Smartphone eine lange Betriebsdauer bescheren soll. In diesem Kontext lassen sich aber wohl auch die Masse des Smartphones besser verstehen: Denn mit 240 Gramm ist das M7 Plus ein echtes Schwergewicht.

Der riesige Akku kann dabei entweder über die enthaltene Micro-USB-Buchse oder Wireless Charging geladen werden, das von Haus aus unterstützt wird. Das gab es so noch nie bei Gionee Smartphones.

Preis und Vertrieb

559 Euro soll das M7 Plus umgerechnet kosten. Als frühest mögliches Lieferdatum gilt momentan der 1. Januar 2018. Leider ist es aber unwahrscheinlich, dass diese Zahlen für europäische Interessenten überhaupt relevant werden. Denn das Smartphone ist primär für den chinesischen Markt entwickelt worden, sodass es leider bislang keine Pläne für einen hiesigen Vertrieb gibt.

Alternative: Mit dem Verbau eines Riesenakkus ist Gionee als chinesischer Hersteller nicht allein. Schon im Mai kündigte Oukitel ein Smartphone mit absurden 10.000 mAh Akkuleistung an, das mittlerweile auch auf dem europäischen Markt erschienen ist. Auch Industrie-Urgestein Nokia meldete sich Anfang November mit dem Nokia 2 für 100 Euro zu Wort, das dank respektablen 4100 mAh Kapazität mindestens zwei Tage täglichen Gebrauchs durchhalten soll. (PC-Welt)