Cyber-Risk-Studie

NordVPN stuft Cyber-Gefahren in Deutschland als „moderat“ ein



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist im Süden von München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Trotz vieler Berichte über Gefahren im Internet besteht nach Ansicht von NordVPN nur ein überschaubares Cyber-Risiko für Menschen in Deutschland.
Rot markiert sind die besonders durch Cyber-Angriffe gefährdeten Länder. Deutschland zählt nach Angaben von NordVPN nicht dazu.
Rot markiert sind die besonders durch Cyber-Angriffe gefährdeten Länder. Deutschland zählt nach Angaben von NordVPN nicht dazu.
Foto: NordVPN

Der IT-Sicherheits- und VPN-Anbieter NordVPN sieht nur ein "moderates Risiko" für Menschen in Deutschland, das Opfer von Cyber-Kriminalität zu werden. Zusammen mit Statista hat das Unternehmen einen Cyber Risk Index erstellt, auf dem Deutschland nur auf Platz 21 der von Cyber-Kriminalität bedrohten Länder rangiert. Auf den "ersten Plätzen" befinden sich Staaten wie Island, Schweden, die Vereinigten Arabischen Emirate, Norwegen und die USA.

"Cyberkriminelle suchen nicht nach Opfern, sie suchen nach Gelegenheiten - fast so wie Taschendiebe an überfüllten Orten", sagt Daniel Markuson, Experte für digitale Privatsphäre bei NordVPN. 90 Prozent der Deutschen nutzen laut NordVPN das Internet. Sie verbringen aber weniger Zeit online als Menschen in anderen Ländern. Außerdem nutzen von jeweils zehn Deutschen nur fünf Facebook, drei Instagram und nur einer Online-Spiele.

"Das Cyber-Risiko erhöht sich mit jeder online verbrachten Stunde." Daniel Markuson, Experte für digitale Privatsphäre bei NordVPN
"Das Cyber-Risiko erhöht sich mit jeder online verbrachten Stunde." Daniel Markuson, Experte für digitale Privatsphäre bei NordVPN
Foto: NordVPN

Trotzdem sei das Risiko, das Opfer eines Cyber-Kriminellen zu werden, nicht zu vernachlässigen. "Wenn man genug Zeit in überfüllten Bussen und Bahnen verbringt, wird einen irgendwann ein Taschendieb 'aus Versehen' anrempeln", so Markuson. Das Gleiche passiere online. Das Cyber-Risiko erhöht sich nach Ansicht des Experten "mit jeder online verbrachten Stunde".

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