UsedSoft-Ranking

Office 2016 ist beliebteste Gebrauchtsoftware

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Der Spezialist für gebrauchte Software, UsedSoft, kann eine steigende Nachfrage an gebrauchten Lizenzen für Microsoft Office 2016 vermelden. Damit löst das Office-Paket User-CAL für Microsoft-Server ab.

Bei UsedSoft haben sich im vergangenen Jahr keine gebrauchten Lizenzen so gut verkauft wie die für Microsoft Office 2016. So sind laut dem Anbieter für Gebrauchtsoftware die Verkäufe der Editionen "Office 2016 Standard" und "Office 2016 Professional" im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt knapp 25 Prozent gestiegen.

UsedSoft-Geschäftsführerin Jennifer Schneider kann ein sattes Plus von fast 25 Prozent beim Verkauf gebrauchter Microsoft Office 2016-Lizenzen vermelden.
UsedSoft-Geschäftsführerin Jennifer Schneider kann ein sattes Plus von fast 25 Prozent beim Verkauf gebrauchter Microsoft Office 2016-Lizenzen vermelden.
Foto: UsedSoft

UsedSoft-Geschäftsführerin Jennifer Schneider führt dies auf das Support-Ende für Windows 7 zurück: "Die Unternehmen stellen nach und nach ihre Systeme auf Windows 10 um, möchten aber beim Umstieg auf neuere Office-Versionen die hohen Kosten für die aktuelle 2019-Lizenz vermeiden", meint sie. Da liege es nahe, auf Office 2016 auszuweichen, die im Vergleich zur 2019-Version weniger als ein Drittel kostet und nur in den Details brauchbare Neuerungen bietet. Die UsedSoft-Chefin erwartet aber, dass in den kommenden Jahren auch 2019er-Lizenzen zu deutlich reduzierten Preisen verfügbar sind und damit schnell in UsedSoft-Top-Ten zu finden sein werden.

Office 2013 immer weniger gefragt

Die wachsende Nachfrage bei Office-Lizenzen bedeutet laut UsesSoft aber nicht, dass der Verkauf von User CAL (Client Access License) zurückgegangen ist. Dabei handelt es sich um Lizenzen, die Unternehmen erwerben müssen, damit die einzelnen Anwender auf eine Server-Software zugreifen dürfen. Der Absatz von User CAL in den UsedSoft-Top Ten ist sogar um knapp zehn Prozent gestiegen. "Die Nachfrage für Zugriffslizenzen ist so etwas wie ein Konjunktur-Indikator. Wenn Wirtschaft und Beschäftigung wachsen, wächst auch der User CAL-Absatz", hat Jennifer Schneider festgestellt.

Office 2013-Lizenzen sind mittlerweile aus dem Top-Ten-Ranking herausgefallen. "Nach Office 2013 wird immer weniger gefragt, aber die Lizenzen sind weiterhin bei uns zu haben - und das außerordentlich günstig", verspricht Jennifer Schneider. Es könne sich also durchaus lohnen, diese ältere Version zu kaufen, sofern die Kompatibilität zu den vorhandenen Betriebssystemen zuvor positiv geprüft wurde.

Leider wollte UsedSoft keine weiteren Informationen zu der angesprochenen Top Ten-Liste zur Verfügung stellen. Eine entsprechende ChannelPartner-Anfrage wurde negativ beschieden.

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