Corona-Auswirkungen

Oki „zu 90 Prozent betriebsbereit“

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Auch Druckerhersteller Oki ist von Corona-bedingten Fertigungsengpässen in Asien betroffen. Nun kann wieder produziert werden. Doch die Ware muss auch bei den Anwendern ankommen. Die Beeinträchtigungen sollen sich in Grenzen halten.

Die Covid19-Auswirkungen haben auch die Produktion beim Druckerhersteller Oki gestört. Der Hersteller spricht von einer "vorübergehenden Unterbrechung" der Fertigung. Mittlerweile soll die Fabrik aber wieder "zu 90 Prozent betriebsbereit" sein.

Um die Versorgung der Kunden mit Verbrauchsmaterialen für Drucker in Zeiten der Corona-Krise zu gewährleiten, transportiert der japanische Hersteller Supplies teilweise auch per Luftfracht.
Um die Versorgung der Kunden mit Verbrauchsmaterialen für Drucker in Zeiten der Corona-Krise zu gewährleiten, transportiert der japanische Hersteller Supplies teilweise auch per Luftfracht.
Foto: Oki

Um die Folgen für Partner und deren Kunden möglichst gering zu halten, werden derzeit Aufträge für Verbrauchsmaterial auch per Luftfracht ausgeliefert. "Oki Europe beobachtet die Situation genau und wird weiterhin Updates bereitstellen, wenn sich die Umstände ändern. Das OKI Team bittet um Verständnis in dieser Ausnahmensituation und wünscht allen Kunden und Partnern alles Gute und viel Gesundheit", heißt es in einem Statement des Unternehmens.

Gewisse Verzögerungen möglich

Der Kundensupport soll weiterhin über die Hotlines oder Kontakt-Seiten der lokalen Oki-Unternehmenswebseiten verfügbar sein. Es könne aber "bei der Bearbeitung von Anfragen zu einer gewissen Verzögerung kommen". Auch bei Reparaturen und Bestellungen vor Ort könne es in einigen Regionen, in denen die lokalen Behörden Beschränkungen auferlegt haben, zu Beeinträchtigungen kommen.

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Oki verweist zudem auf Richtlinien der lokalen Regierungen und auf die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO. So werden die Maßnahmen für jedes Land entsprechend angepasst. Um eine Ansteckung der eigenen Mitarbeiter zu verhindern, wurden alle Geschäftsreisen verschoben. Besprechungen werden mittels wobei die "alternativen Methoden" durchgeführt. Das Personal wurde "weitestgehend" für die Remote-Arbeit ausgerüstet.

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