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Studie zum Weihnachtsgeschäft 2017

Online-Händler erwarten höhere Weihnachtsumsätze



Dr. Matthias Hell ist Experte in Sachen E-Commerce und Retail sowie ein Buchautor. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in renommierten Handelsmagazinen und E-Commerce-Blogs. Zuletzt erschien seine Buchveröffentlichung "Local Heroes 2.0 – Neues von den digitalen Vorreitern im Einzelhandel".
Einer aktuellen Studie zufolge erwartet die Hälfte der Online-Händler höhere Umsätze im Weihnachtsgeschäft als im Vorjahr. Sorgen bereitet allerdings die Überlastung bei vielen Lieferdiensten.
Lieferprobleme sind die größten Sorgen, wenn Online-Händler an das anstehende Weihnachtsgeschäft denken
Lieferprobleme sind die größten Sorgen, wenn Online-Händler an das anstehende Weihnachtsgeschäft denken
Foto: Händlerbund

Weihnachten steht vor der Tür. In knapp einem Monat leuchtet der Weihnachtsbaum in der geschmückten Stube. Bis dahin ist aber noch vieles zu erledigen - gerade für Online-Händler. Der Handel befindet sich am Anfang des wichtigen Weihnachts-Saisongeschäfts. Der Händlerbund hat in seiner "Weihnachtsstudie 2017" 417 Händler befragt, wie sie sich auf das Weihnachtsgeschäft vorbereiten und wo sie die größten Herausforderungen und Probleme sehen.

Auch wenn das Weihnachtsgeschäft erst im November beginnt, laufen die Vorbereitungen dafür schon im Sommer und im Herbst an. Zwei Drittel der Händler (70 Prozent) legen besonders viel Wert auf ihren Lagerbestand und stocken diesen auf. Aber auch im Marketing werden bereits im Herbst erste Maßnahmen getroffen. So setzen 22 Prozent ein passendes Design auf und 21 Prozent bieten Gutscheine an. Generell blicken die Händler erwartungsvoll auf das anstehende Weihnachtsgeschäft - drei Viertel der befragten Händler erwarten ein deutliches Umsatzplus. 2016 war es nur die Hälfte.

Sorge um Überlastung der Lieferdienste

Doch die Vorfreude ist getrübt. Laut der Studie stehen Lieferprobleme durch Überlastung der Zustelldienste an oberster Stelle. Während im Vorjahr noch jeder Dritte das Problem befürchtete, ist es in diesem Jahr bereits jeder Zweite. Auf Platz zwei der erwarteten Schwierigkeiten liegt mit 43 Prozent eine erhöhte Retourenquote. Unverändert bleibt hingegen der Anteil derer, die sorgenfrei in die Hochsaison starten (17 Prozent).

Zwar erwartet jeder Zweite (49 Prozent) die meisten Gewinne im eigenen Online-Shop, doch die Online-Marktplätze bleiben insgesamt der wichtigste Verkaufskanal, wobei Ebay mit 31 Prozent vor Amazon (27 Prozent) liegt. Übrigens: Man rechnet damit, dass der 10. Dezember 2017 der Verkaufsstärkste Tag wird, wobei knapp ein Drittel der Händler (30 Prozent) bereits vor der Adventszeit bereits mit einem spürbaren Weihnachtsgeschäft rechnen. Die vermuteten Bestseller sind übrigens für Männer Craft Beer, Werkzeug, Steaks und Modellbau und für Frauen Schmuck, Duftöl, personalisierte Sachen sowie Wohndeko. Kleiner Tipp am Rande: Weihnachtliche Sets, die mehrere Produkte des Sortiments kombinieren und als Geschenkbox angeboten werden, verkaufen sich bei vielen Händlern besonders gut. (mh)

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