Open-Source-iPhone wird mit Hackertools ausgeliefert

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Die Software-Entwickler des Open-Source-Smartphones Neo1973 haben heute, Montag, bekannt gegeben, dass das Gerät ab sofort über die Projekt-Homepage http://www.openmoko.com bestellt werden kann. Als Markengeber und Hardwarelieferant tritt First International Computer (FIC) http://www.fic.com.tw auf, der bereits zugesichert hat, dass auch die Hardware-Teile so zugänglich wie möglich gestaltet sind. Die jetzt erhältliche erste Version des iPhone-ähnlichen Linux-Telefons ist in erster Linie für Entwickler gedacht und kostet 300 Dollar. Für 150 Dollar Aufpreis bieten die OpenMoko-Entwickler zudem ein erweitertes Set inklusive Werkzeugtools an, mit dem das Gerät in seine Einzelbestandteile zerlegt werden kann.

Die Software-Entwickler des Open-Source-Smartphones Neo1973 haben heute, Montag, bekannt gegeben, dass das Gerät ab sofort über die Projekt-Homepage http://www.openmoko.com bestellt werden kann. Als Markengeber und Hardwarelieferant tritt First International Computer (FIC) http://www.fic.com.tw auf, der bereits zugesichert hat, dass auch die Hardware-Teile so zugänglich wie möglich gestaltet sind. Die jetzt erhältliche erste Version des iPhone-ähnlichen Linux-Telefons ist in erster Linie für Entwickler gedacht und kostet 300 Dollar. Für 150 Dollar Aufpreis bieten die OpenMoko-Entwickler zudem ein erweitertes Set inklusive Werkzeugtools an, mit dem das Gerät in seine Einzelbestandteile zerlegt werden kann.

Analysten beurteilen die Marktambitionen des Open-Source-Phones skeptisch. "Das ist auf jeden Fall ein sehr interessantes Projekt. Angesichts der Marktdominanz von Nokia und den etablierten Betriebssystemen wie Symbian oder Windows-Mobile wird es aber sehr schwer werden, sich am Markt behaupten zu können", so ABI-Research-Analyst http://www.abiresearch.com Stuart Carlaw im Gespräch mit pressetext. Anwender würden von einer Offenlegung der Entwicklercodes und leichterem Zugang zur Hardware sicherlich profitieren, ist Carlaw überzeugt. Angesichts der derzeitigen Marktsituation kann sich der Telekommunikationsexperte aber nicht vorstellen, dass sich in naher Zukunft an den geschlossenen Produktionsvorgängen etwas ändern wird.

Wie das iPhone und andere aktuelle Smartphones setzt das Neo1973 ebenfalls auf Touchscreen-Technologie. Die Größe des Bildschirms beträgt 2,8 Zoll und wartet mit einer VGA-Auflösung auf. Angetrieben wird das Smartphone von einem 266-MHz-ARM-Prozessor von Samsung. Darüber hinaus sind 128 Megabyte SDRAM sowie 64 Megabyte NAND-Flash-Speicher verbaut. Derzeit wird nur GPRS unterstützt, UMTS oder EDGE sind in der ersten Generation nicht vorgesehen. Entwicklerangaben zufolge will man aber schon bald mit einem Hardware-Upgrade auftrumpfen. Die weltweite Vermarktung für den Massenmarkt soll im Oktober 2007 starten. Im Laufe des nächsten Jahres sollen drei weitere Telefone unter dem OpenMoko-Projekt veröffentlicht werden. (pte/haf)

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