Internet of Things

Produkte und Strategien der Hersteller

Heinrich Vaske ist Editorial Director von COMPUTERWOCHE und CIO. Seine wichtigste Aufgabe ist die inhaltliche Ausrichtung beider Medienmarken - im Web und in den Print-Titeln. Vaske verantwortet außerdem inhaltlich die Sonderpublikationen, Social-Web-Engagements und Mobile-Produkte und moderiert Veranstaltungen.

Ein vielversprechendes Spielfeld für Startups

Eine Reihe kleinerer Unternehmen und Startups will ebenfalls ein Stück vom großen IoT-Kuchen. Einige von ihnen waren beim Code_n-Wettbewerb auf der CeBIT 2015 zu sehen. Hier einige Beispiele:

Relayr: Der Sieger im Code_n-Wettbewerb bietet mit seiner "Wunderbar" ein Einstiegspaket für IoT-Umgebungen an, das sich aus den drei Elementen Cloud, SDK und einem Set an Sensoren mit verschiedenen Eigenschaften zusammensetzt. Entwickler erhalten damit ein einfaches Rapid-Prototyping- und Entwicklungs-Toolset, mit dem sie einfach mal loslegen und innerhalb weniger Wochen erste IoT-Lösungen erstellen können.

LogMeln: In einer anderen Liga spielt "Xively", ein integriertes IoT-Produkt- und Anwendungspaket, das sich der Remote-Computing-Anbieter LogMeIn zugekauft hat. Es setzt auf der unternehmenseigenen Cloud-Plattform "Gravity" auf und wird weltweit schon intensiv genutzt - auch weil LogMeIn sieben Data Centers betreibt. Unternehmen vernetzen damit ihre Produkte, managen die entstehenden Daten und ziehen Konsequenzen aus etwaigen Analyseergebnissen. Beachtlich ist das Partnernetz von LogMeIN, zu dem unter anderem Texas Instruments, Salesforce, Atmel und Heroku gehören.

N.io: Gerade einmal ein Jahr alt, tritt das Startup N.io Innovation Limited ausColorado sehr selbstbewusst auf: Es will den eben erst entstandenen IoT-Markt schon jetzt mit einem dezentralen Ansatz "disruptiv" verändern. Die Idee: Logistik- und Produktionsprozesse sollen über eine echtzeitfähige Signalverarbeitungssoftware automatisiert und gesteuert werden können, wobei die Daten nicht über den Umweg der zentralen Cloud, sondern an den mit preiswerten Mikroprozessoren ausgestatteten Knotenpunkten im Netz verarbeitet werden sollen. Einen ersten großen Kunden will das Startup diesen Sommer präsentieren.

Libelium: Das Startup bietet eine umfangreiche horizontale und modulare Open-Source-Plattform für IoT-Szenarien, die Hardware, Kommunikationsinfrastruktur und jede Menge mit Batterien betriebene Sensoren zum Erfassen von Temperaturen, Feuchtigkeit, Bewegungen, Luftverschmutzung und anderen Umgebungsparamtern mitbringt. Im Mittelpunkt steht die Hardwarearchitektur "Waspmote", die eine Vielzahl von Sensoren, Wireless-Protokollen und Cloud-Plattformen unterstützt. Für Gartner ist Libelium seit 2014 ein "Cool Vendor".

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