IT-Dienstleister akquiriert Collaboration-Spezialisten

Q.beyond übernimmt Datac Kommunikationssysteme

Ronald Wiltscheck widmet sich bei ChannelPartner schwerpunktmäßig den Themen Software, KI, Security und IoT. Außerdem treibt er das Event-Geschäft bei IDG voran. Er hat Physik an der Technischen Universität München studiert und am Max-Planck-Institut für Biochemie promoviert. Im Internet ist er bereits seit 1989 unterwegs.
Der deutschlandweit vertretene IT-Dienstleister Q.beyond erwirbt alle Anteile an dem Augsburger Systemhaus Datac Kommunikationssysteme.
Q.beyond CEO Jürgen Hermann: "Mit Datac haben wir genau das richtige Unternehmen gefunden, um unser Microsoft-Geschäft auszubauen und den digitalen Wandel unserer Kunden voranzutreiben."
Q.beyond CEO Jürgen Hermann: "Mit Datac haben wir genau das richtige Unternehmen gefunden, um unser Microsoft-Geschäft auszubauen und den digitalen Wandel unserer Kunden voranzutreiben."
Foto: q.beyond

Die Datac GmbH gilt als Spezialistin in den Marktsegmentent Modern-Workplace und Collaboration. Das Unternehmen betreut derzeit über 700 mittelständische Kunden. Bei der der Digitalisierung derer Arbeitsplätze setzt das Systemhaus vor allem auf die Microsoft-365-Produktpalette (Office 365, Teams etc.). Außerdem hat sich die Datac Kommunikationssysteme GmbH in der "Great Place to Work"-Umfrage 2021 als das arbeitnehmerfreundlichste Systemhaus in der Größenordnung unter 50 Mitarbeiter durchgesetzt, (ChannelPartner berichtete). 2020 erzielte Datac einen Umsatz von 6,5 Millionen Euro.

Die Übernahme des Augsburger Systemhauses hat Q.beyond komplett aus eigenen Mitteln bestritten. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Nach der Datac-Akquisition eröffnen sich für Q.beyond neue Wachstumschancen im Microsoft-Geschäft. Denn mit den neu dazugewonnen Mitarbeitern verfügt die laut Lünendonk Nummer 10 der deutschen IT-Dienstleister nun über mehr als 100 Microsoft-Spezialisten für Collaboration und Digital-Workplace-Lösungen. Und mit Augsburg bekommt die Q.beyond AG einen zusätzlichen Standort in einer wirtschaftlich starken Region hinzu und kann so ihre Marktstellung ausbauen. Gemeinsam betreuen die beiden Unternehmen über 150.000 digitale Arbeitsplätze.

Q.beyond CEO Jürgen Hermann begründet die Datac-Übernahme mit folgenden Worten: "Der digitale Arbeitsplatz ist der Dreh- und Angelpunkt für das moderne Mobile Office und damit ein Schlüsselelement jeder digitalen Transformation. Die Pandemie und die damit einhergehende Anforderung an Unternehmen, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die passenden Tools für das Arbeiten im Home-Office bereitzustellen, haben die Nachfrage nach diesen Lösungen zusätzlich verstärkt."

Der bisherige Datac-Gesellschafter Matthias Stender ist nach 30 Jahren an der Spitze des Unternehmens überzeugt, mit q.beyond den richtigen Partner gefunden zu haben: "Mit q.beyond können wir jetzt den nächsten Schritt gehen und unser Wachstum beschleunigen. Unsere Kompetenzen und Portfolios ergänzen sich ideal und unser mittelständischer Fokus wie auch unsere Kultur passen perfekt zueinander."

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