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KI-Studie

R2-D2 prägt Vorstellungen von Künstlicher Intelligenz

24.06.2019
Was ist und was kann Künstliche Intelligenz? Die Vorstellungen davon sind bei vielen Menschen vor allem auch durch Serien-Helden und Film-Charakter aus der Science Fiction geprägt.
R2D2 aus der Star-Wars-Reihe.
R2D2 aus der Star-Wars-Reihe.
Foto: Faiz Zaki - shutterstock.com

Wie eine Studie des Allensbach-Instituts nun herausgefunden hat, repräsentiert der Knuddel-Roboter R2-D2 aus der Serie "Star Wars" die Vorstellungen der Menschen noch am ehesten (20 Prozent). 17 Prozent denken demnach beim Thema KI eher an die Killermaschine Terminator.

Bei ebenfalls 17 Prozent der Befragten kommt dagegen Commander Data von "Star Trek" ihren Vorstellungen von KI am nächsten, gefolgt von dem intelligenten und sprachbegabten Rennschlitten K.I.T.T. aus der Serie "Knight Rider" (16 Prozent der Befragten). Den störrischen Raumschiff-Computer HAL 9000 aus dem Spielberg-Klassiker "2001: Odyssee im Weltraum" nannten dagegen nur 6 Prozent der Befragten als am stärksten prägend.

Am Bekanntesten als Repräsentanten von Künstlicher Intelligenz sind demnach der Arnold Schwarzeneggers Terminator (76 Prozent), R2-D2 (65 Prozent) und K.I.T.T. (59 Prozent), gefolgt von Commander Data (50 Prozent) und Agent Smith aus dem Film "Matrix" (43 Prozent).

Auf die Frage, welchen Roboter oder welche Maschine sie sich am liebsten als persönlichen Gehilfen wünschen, steht ebenfalls R2-D2 an erster Stelle (15 Prozent). 13 Prozent der Befragten würden dagegen den gepanzerten Sportwagen K.I.T.T. favorisieren, der sich schon im Kampf für Recht und Gesetz bewährt hat. Der TV-Serienstar Commander Data folgt mit einigem Abstand (8 Prozent). Und als Persönlicher Assistent überrundet der Reinigungs-Roboter "Wall-e" aus dem gleichnamigen Pixar-Film ("Der letzte räumt die Erde auf") den Terminator knapp um einen Prozentpunkt.

KI soll entmystifiziert werden

Die Gesellschaft für Informatik hat die Studie im Rahmen des Projekts "#KI50: Künstliche Intelligenz in Deutschland - gestern, heute, morgen" zu ihrem 50-jährigen Bestehen im "Wissenschaftsjahr 2019 - Künstliche Intelligenz" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Auftrag gegeben. Ziel des Projektes ist es, das Thema KI über verschiedene Diskursbeiträge zu entmystifizieren und es in der Gesellschaft zu verankern. Im Mittelpunkt der aktuellen Untersuchung stand unter anderem die Frage, welche popkulturellen Phänomene und Figuren das Bild der deutschen Bevölkerung von KI am stärksten beeinflusst haben.